Pixformance
Physiotherapie

Digitale Therapie für Parkinson Patienten

Mithilfe digitaler Therapie zu einem besseren Überblick des Krankheitsverlaufs – Physiotherapie Steglitz, Berlin

„Unsere Praxisphilosophie lautet: Jedem Patienten und Kunden eine optimale, auf ihn abgestimmte Behandlung bieten, die ihm eine bestmögliche Bewegungs- und Schmerzfreiheit sowie Selbstständigkeit ermöglicht. – Und genau das gelingt uns mit Pixformance."

— Ilona Hildebrandt, Inhaberin der Physiotherapie Steglitz

Ilona Hildebrandt - Inhaberin der Physiotherapie Steglitz Berlin

Ilona Hildebrandt

Inhaberin der Physiotherapie Steglitz

Praxis Kurzprofil

Ort

Berlin Steglitz

Gegründet

1995

Praxisgröße

126 qm Praxisfläche

Schwerpunkt

Physiotherapie, Parkinson Patienten

Mitarbeiterzahl

6 Therapeuten

Von Mrs.Sporty in die Praxis – digitales Training für Parkinson Patienten

Seit 2020 wird das Team der Physiotherapie Steglitz von einer virtuellen Therapeutin in der Pixformance Station unterstützt. Die Station steht im 25 qm großen Gymnastikraum — neben einer klappbaren Behandlungsbank und genügend Platz für Kleingeräte. Ilona Hildebrandt kannte Pixformance bereits aus dem Frauenfitnessclub Mrs.Sporty.

„Das funktionelle Training fand ich super. Da habe ich mir gedacht, das kann ich auch für meine Patienten nutzen, ihr Training für jeden und jede individuell anpassen, je nach dem was er braucht. Und deshalb wollte ich mir das für meine Praxis mal anschauen und das digitale Training aus dem Fitnessbereich auch an meine Patienten bringen."

Aktuell trainieren hauptsächlich Rezeptpatienten mit Pixformance. Die meisten sind an Parkinson erkrankt und werden über viele Jahre in der Praxis begleitet.

„Wir betreuen die Patienten über einen sehr langen Zeitraum hinweg. Meistens so lang, bis sie aufgrund der fortgeschrittenen Krankheit nicht mehr in die Praxis kommen können. Dann folgen manchmal noch Hausbesuche."

Pixformance Training in der Physiotherapie Steglitz Berlin

Stabiles Programm als Fenster in den Krankheitsverlauf

Die meisten Parkinson-Patienten kommen zweimal die Woche: einmal trainieren sie mit Pixformance, das andere Mal ein Akutprogramm auf dem Wackelbrett oder ähnlichem. Das Trainingsprogramm wird nur sporadisch geändert — und das hat einen guten Grund:

„Wir lassen das Programm meistens stabil, da wir so einen guten Überblick über den Krankheitsverlauf haben. Wir sehen auf der Online Plattform, wo der Patient steht, wie die Krankheit in welchen Körperregionen voranschreitet und können in der weiteren Therapie an den aktuellen Zustand anknüpfen. Daher ist es sinnvoll und gut, immer wieder das gleiche zu machen. Und wir Therapeuten müssen uns nicht den Kopf zerbrechen wegen den Übungen und sparen Zeit, wenn wir das Training schnell und einfach mit der Karte aktivieren können."

— Ilona Hildebrandt

Therapeuten und Patienten sind sich einig

Das Feedback der Patienten ist durchweg positiv. Auch Angebote im Selbstzahlerbereich sind geplant — etwa ein Zirkeltraining mit der Pixformance Station.

„Unsere Patienten finden es toll und merken genau dasselbe wie wir Therapeuten. Es ist toll, dass ich die Übungen immer wieder mache und immer gleich sehe, wie mein Training verläuft."

Hildebrandt stellt zudem fest, dass die Patienten aktiver an sich arbeiten: Die Ausdauer hat sich merklich verbessert. Durch das Training werden sie angespornt — sie denken sich: Die Minute kriege ich noch hin, das schaffe ich noch.

Während der Pandemie bewährt

Das digitale Training erwies sich auch während der Pandemie als wertvolle Unterstützung. Abstände mussten eingehalten werden — die Pixformance Station machte das einfach.

„Wir konnten durch unser Pixformance Gerät immer die Sicherheitsabstände einhalten. Das wurde uns dadurch wirklich leicht gemacht. Denn die Patienten haben die genauen Anleitungen schon durch die virtuelle Trainerin erhalten, sodass sie auch mit Abstand immer sicher betreut werden konnten."

— Ilona Hildebrandt

Auch das Feedback und die Korrekturen, welche die Station während und nach dem Training liefert, seien sehr hilfreich für die Patienten gewesen — und das ist es bis heute.

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