Selb­st­op­ti­mie­rung – Wie Fit­ness­stu­di­os von die­sem Trend pro­fi­tie­ren kön­nen

Selb­st­op­ti­mie­rung liegt voll im Trend. Doch kön­nen Sie die­sen Trend auch für Ihr Fit­ness­stu­dio nut­zen? 

Selb­st­op­ti­mie­rung als Mit­tel zur Umsatz­stei­ge­rung für Fit­ness­stu­di­os: Mit der wach­sen­den Zahl neu­er Apps und trag­ba­rer Fit­ness-Tra­cker ent­steht auch immer mehr Inter­es­se dar­an, Daten über unse­ren Kör­per und unser gesam­tes Leben zu sam­meln. Die­ser Trend hat auch einen gro­ßen Ein­fluss auf die Fit­ness- und Gesund­heits­bran­che. Fit­ness­stu­di­os kön­nen sich durch Apps, den Ver­kauf von trag­ba­ren Fit­ness-Tra­ckern oder daten­ge­trie­be­nen Work­outs von ihrer Kon­kur­renz abhe­ben und so auch die Bezie­hung zu ihren Mit­glie­dern lang­fris­tig ver­bes­sern. Die­ser Arti­kel geht daher dem Trend „Selb­st­op­ti­mie­rung“ – auch bekannt unter dem Begriff “quan­ti­fi­zier­tes Selbst” – auf den Grund. Nach einem kur­zen his­to­ri­schen Über­blick wid­men wir uns der Fra­ge, wie Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen vom Trend „Selb­st­op­ti­mie­rung“ pro­fi­tie­ren kön­nen.

Was ist das quan­ti­fi­zier­te Selbst und wie schaf­fe ich damit Selb­st­optmie­rung?

Die Bewe­gung des quan­ti­fi­zier­ten Selbsts, in den USA bekannt unter dem Begriff Quan­ti­fied Self Move­ment, wur­de durch Allen Neu­rin­ger zu Beginn der 1980er Jah­re mit einem Paper ein­ge­lei­tet, das er im Jour­nal Beha­viou­rism publi­zier­te. In die­sem Text wid­me­te sich Neu­rin­ger der Geschich­te von Selbst­ver­su­chen und for­der­te dazu auf, Daten aus dem eige­nen Leben zu sam­meln, um neue Erkennt­nis­se zu gene­rie­ren. Obwohl die Bewe­gung ihren Namen erst viel spä­ter erhielt, zeig­te Neu­rin­gers Arti­kel bereits in den frü­hen acht­zi­ger Jah­ren, dass Selb­st­op­ti­mie­rung durch das Beob­ach­ten des eige­nen Ver­hal­tens kei­ne neue Erfin­dung war.

Mit dem Beginn des digi­ta­len Zeit­al­ters haben sich die Mög­lich­kei­ten der Selbst­über­wa­chung und der anschlie­ßen­den Opti­mie­rung jedoch radi­kal ver­än­dert. Neue trag­ba­re Fit­ness-Tra­cker erlau­ben es heu­te zum Bei­spiel, fast alle Berei­che des mensch­li­chen Lebens auf­zu­zeich­nen. Aber das Bestre­ben “unse­re Kör­per durch Daten zu exter­na­li­sie­ren, um mehr über uns selbst zu erfah­ren”, wie die Ber­ke­ley School für Infor­ma­tik die Bewe­gung des quan­ti­fi­zier­ten Selbsts defi­niert, bleibt die Glei­che.

Wel­che Daten wer­den bei der Selb­st­op­ti­mie­rung exter­na­li­siert?

Nor­ma­ler­wei­se fan­gen Men­schen, die an Selb­st­op­ti­mie­rung inter­es­siert sind, damit an, ver­schie­de­ne Aspek­te ihres Lebens auf­zu­zeich­nen. Das Gan­ze wird auch als lifelog­ging bezeich­net und kon­zen­triert sich in der Regel auf fol­gen­de Aspek­te:

  • Inputs: zum Bei­spiel Essen und Luft­qua­li­tät
  • Phy­si­sche Gesund­heit: Puls, Blut­druck
  • Men­ta­ler Zustand: Lau­ne, Schlaf­qua­li­tät, Zufrie­den­heit
  • Phy­si­sche Leis­tung: Bewe­gung, ver­brann­te Kalo­ri­en, Schritt­zahl

Die­se Daten wer­den mit Hil­fe von Smart­pho­nes, Apps oder trag­ba­ren Tra­ckern gesam­melt und beschrän­ken sich in der Regel auf ein bestimm­tes Inter­es­sen­ge­biet. Aber rei­chen die­se Infor­ma­tio­nen bereits zur Selb­st­op­ti­mie­rung? Natür­lich nicht. Sie müs­sen selbst­ver­ständ­lich noch aus­ge­wer­tet und ana­ly­siert wer­den. Das bedeu­tet, dass die gesam­mel­ten Daten in visu­el­le Dar­stel­lun­gen wie Gra­fi­ken und Tabel­len über­tra­gen wer­den. Im letz­ten und wich­tigs­ten Schritt wer­den nun die erho­be­nen Daten mit den Tages­ab­läu­fen der Selb­st­op­ti­mie­ren­den abge­gli­chen.

Hier­zu ein Bei­spiel:

Bian­ca trägt eine Uhr, die ihren Puls misst. Nach­dem sie die Wer­te mit ihrem täg­li­chen Ablauf ver­gleicht, erkennt sie, dass ihr Puls auf dem Weg zur Arbeit, den sie mit ihrem Auto zurück­legt, am höchs­ten ist. Auf dem Rück­weg ist ihr Puls auch wie­der über­durch­schnitt­lich hoch. In Anbe­tracht die­ser Daten ver­sucht Bian­ca nun für eine Wei­le die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel zu nut­zen, um zu sehen, ob sich ihr Stress­le­vel ver­bes­sert. Die­se Ent­schei­dung kann sie nur auf­grund des Daten­ab­gleichs zwi­schen Puls und ihren Arbeits­zei­ten tref­fen.

Jetzt den­ken Sie bestimmt: Inter­es­sant, aber was hat das mit der Fit­ness- und Gesund­heits­bran­che zu tun?

Selb­st­op­ti­mie­rung in Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen

Gera­de weil das Inter­es­se an Selb­st­op­ti­mie­rung steigt und immer mehr Men­schen Daten sam­meln, um ihr Wohl­be­fin­den zu opti­mie­ren, steigt auch das Inter­es­se, Fit­nesser­fol­ge zu mes­sen. Die Mit­glie­der von heu­te wol­len mehr als nur einen Trai­nings­plan. Sie wol­len mess­ba­ren Fort­schritt und Erfol­ge. So kön­nen sie ihre Fit­ness­rou­ti­ne anpas­sen und noch bes­ser wer­den. Hier­bei gibt es natür­lich unter­schied­li­che Ansprü­che. Man­che Mit­glie­der sind bereits mit einer App oder einem Tra­cker zufrie­den, der ihnen Häu­fig­keit und Län­ge der Work­outs oder die Ver­än­de­rung der Herz­fre­quenz seit Beginn des Trai­nings anzeigt. Ande­re sind mög­li­cher­wei­se mehr an Daten inter­es­siert, die zei­gen, wie akku­rat sie bestimm­te funk­tio­nel­le Übun­gen aus­füh­ren und wie sich dies über einen län­ge­ren Zeit­raum ent­wi­ckelt.

Trotz die­ser ein­deu­ti­gen Ent­wick­lung sind vie­le Fit­ness­trai­ner und The­ra­peu­ten immer noch skep­tisch. Eine Befürch­tung ist oft, dass Trai­ner durch neue Tech­no­lo­gi­en wie Apps und Fit­ness-Tra­cker lang­fris­tig erset­zen wer­den. Aber tat­säch­lich gibt es kei­nen Grund zur Sor­ge. Denn gera­de Fit­ness­trai­ner und The­ra­peu­ten sind mit ihrem Wis­sen uner­setz­bar. Ihre Erfah­rung ist essen­ti­ell, um die Daten aus­zu­wer­ten und die rich­ti­gen Schlüs­se zu zie­hen. Tat­säch­lich wer­den sich Mit­glie­der in Zukunft immer mehr auf die­se ana­ly­ti­schen Fähig­kei­ten ihrer Coachs ver­las­sen – denn Daten ohne das nöti­ge Wis­sen, um die­se zu kon­tex­tua­li­sie­ren, sind ein­fach nur Zah­len.

Neue Selb­st­op­ti­mie­rungs­werk­zeu­ge für Fit­ness- und Gesund­heits­pro­fis

Fit­ness-Tra­cker, Apps und daten­ge­trie­be­ne Work­outs sind daher groß­ar­ti­ge Werk­zeu­ge, die die Fit­ness- und Gesund­heits­pro­fis nut­zen kön­nen, um die Erfah­rung ihrer Kun­den und Kun­din­nen zu ver­bes­sern. Rich­tig ange­wen­det kön­nen die­se Werk­zeu­ge ihnen dabei hel­fen, neue Fit­ness- und Gesund­heits­an­sät­ze zu ent­wi­ckeln, die nicht nur effi­zi­en­ter, son­dern dar­über hin­aus auch auf die Wün­sche und Bedürf­nis­se ihrer Mit­glie­der zuge­schnit­ten sind.

Daher hier noch mal die Grün­de, war­um die Bewe­gung des quan­ti­fi­zier­ba­ren Selbsts eine Geschäfts­ge­le­gen­heit für Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen ist:

1. Bes­se­re Betreu­ung

Neue daten­ge­trie­be­ne Work­outs machen nicht nur das Trai­ning effi­zi­en­ter, son­dern auch indi­vi­du­el­ler. So kön­nen Sie Trai­nings­plä­ne bes­ser auf die Bedürf­nis­se Ihrer Mit­glie­der abstim­men und so die Qua­li­tät Ihres Ser­vice noch wei­ter ver­bes­sern.

2. Mehr Moti­va­ti­on

Durch bes­se­res Trai­ning und ein viel­fäl­ti­ge­res Ange­bot wer­den Ihre Mit­glie­der moti­vier­ter sein – denn sind wir mal ehr­lich, wer wür­de nicht ger­ne in einem Club trai­nie­ren, für den die Mit­glie­der­be­treu­ung das Wich­tigs­te ist?

3. Glück­li­che­re Mit­glie­der = höhe­re Mit­glie­der­bin­dung

Egal, ob digi­ta­le Pro­fis oder Anfän­ger – jeder weiß, per­so­na­li­sier­tes Trai­ning zu schät­zen. Und mit einer stei­gen­den Zahl glück­li­cher Mit­glie­der wird auch die Mit­glie­der­bin­dung ver­bes­sert.

Wie kön­nen Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen die Selb­st­op­ti­mie­rung nut­zen?

Der Trend „Selb­st­op­ti­mie­rung“ kann von Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen genutzt wer­den, um ihr Ange­bot zu ver­bes­sern und sich von der Kon­kur­renz in die­sem umkämpf­ten Markt abzu­he­ben. Mit Apps, trag­ba­ren Fit­ness-Tra­ckern und daten­ge­trie­be­nen Work­outs kann die Mit­glie­der­zu­frie­den­heit ver­bes­sert wer­den, indem Erfol­ge mess­bar gemacht wer­den.

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