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Digitalisierung – wie bitte? Fünf digitale Neujahrsvorsätze für Fitnessstudios und Gesundheitseinrichtungen

Zuhause ist die Sache klar: wir nehmen uns vor, mehr Sport zu treiben, gesünder zu essen –  vor allem weniger Gummibärchen – und endlich mit diesem komischen “Mindfulness-Kram” anzufangen. Damit wären die Neujahrsvorsätze für 2018 abgehakt. Zum Erfolg wird das Ganze, wenn wir dieses Mal bis Februar durchhalten. Aber halt, stop! Inzwischen behaupten auch viele, dass gerade im Berufs- und Businessalltag Neujahrsvorsätze eine einmalige Gelegenheit sind, um sich endlich den Dingen zu widmen, die bisher vernachlässigt wurden.

Also zurück auf Anfang und kurz in sich gehen: was möchten Sie 2018 mit Ihrem Fitnessstudio oder Ihrer Gesundheitseinrichtung erreichen?

Falls Sie spontan keine Ideen haben, keine Panik! Wir haben da was für Sie. In diesem Post möchten wir Ihnen fünf digitale Neujahrsvorsätze vorstellen. Diese sind nicht nur einfach umzusetzen, sie können Ihnen auch dabei helfen, 2018 zu dem Jahr machen, indem Sie endlich Ihr Online-Engagement mit effektivem Online-Marketing steigern. Genau so kann 2018 für Sie endlich zu dem Jahr werden, in dem Ihre Einrichtung ihr volles Social Media-Potenzial entfaltet.

Vorsatz #1: Fangen Sie endlich an, soziale Medien zu nutzen, um Ihr Geschäft zu boosten

Das ist wohl die einfachste und offensichtlichste unserer Resolutionen, aber auch die wichtigste: Wenn Sie noch nicht auf Facebook, LinkedIn, Instagram und dergleichen unterwegs sind, worauf warten Sie? Denn ein Auftritt auf diesen sozialen Plattformen wird nicht nur die Sichtbarkeit ihrer Einrichtung steigern, sondern auch die Art ändern, wie Sie mit bestehenden und zukünftigen Kunden kommunizieren.

Aber bevor Sie wild beginnen, sich Profile und Fanseiten anzulegen, sollten Sie sich genau überlegen, wer Ihre Zielgruppe ist und wo Sie diese am besten erreichen. Deshalb hier eine kurze Liste zu den verschiedenen Plattformen und wer diese nutzt:

Facebook & Instagram

Beide Netzwerke sind primär für Konsumenten. Hier finden Sie daher zukünftige, bereits bestehende und vielleicht auch ehemalige Mitglieder. Facebook und Instagram eigenen sich perfekt, um mit Ihren Mitgliedern zu kommunizieren und sind daher großartige Werkzeuge, um Informationen zu Themen wie beispielsweise Mitgliederzufriedenheit zu sammeln. Langfristig kann sich das auszahlen, insbesondere wenn Sie planen, Ihre Einrichtung noch attraktiver für Ihre Mitglieder zu gestalten.

Für Fitnessstudios und Gesundheitseinrichtungen lohnt es sich deshalb, diese Plattformen als B2C-Kommunikationskanäle zu nutzen, um ihre Zielgruppe durch Posts oder durch Werbekampagnen zu erreichen.

LinkedIn

Als Fitness- oder Gesundheitsunternehmen sollten Sie auf jeden Fall ein Profil auf LinkedIn haben. Nicht nur um sich mit Industrieexperten und -expertinnen zu vernetzen, sondern auch um zukünftige Investoren zu finden oder auch Firmen, die nach neuen Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsvorsorge suchen.

LinkedIn ist die beste Plattform, um ihr Business-Profil und Ihren Unternehmergeist zu betonen und sich so von Ihrer Konkurrenz abzuheben. Außerdem ist die Plattform ideal, um nach neuen Mitarbeitern zu suchen.

Twitter

Twitter ist das Netzwerk, in dem Sie Ihre Meinung kundtun können – deshalb gehören Ihre Schimpftiraden über die heutige Sitzkultur oder Diätdrinks hier her. Außerdem tauschen Sie sich hier hauptsächlich mit Experten aus ihrer Branche aus. Wenn Sie Twitter richtig nutzen, kann das soziale Netzwerk zu einer wahren Goldgrube werden, in der Sie durch Zufall auf wertvolle Informationen zur Entwicklung Ihrer Branche stoßen.

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Vorsatz #2: Machen Sie sich einen Social Media-Redaktionsplan

Nachdem Sie sich entschieden haben, welche der vielen sozialen Netzwerke optimal für Ihre Einrichtung sind, sollten Sie sich einen Redaktionsplan machen. Das ist besonders wichtig, um regelmäßig hochwertigen Content zu produzieren, der dann auch von Google durch bessere Rankings belohnt wird. Ein guter Plan sollte auf jeden Fall die Inhalte und Deadlines auflisten, die Sie jede Woche auf Ihren Kanälen publizieren wollen. Schließlich können Sie so verhindern, dass Sie last-minute durchschnittliche Inhalte veröffentlichen, sondern stattdessen langfristig erfolgreiche Kampagnen im Voraus planen. Ein Redaktionsplan schützt Sie auch davor, sich inhaltlich zu wiederholen und Inhalte passend zu den Jahreszeiten zu planen.

Hilfreiche Kategorien, die in jeden guten Redaktionplan gehören, sind: Inhalt, Art des Inhalts, Autor, redaktionelle Aufgaben, Marketing-Aufgaben, Deadlines, Erinnerungen, Publikationsdatum, Publikationskanal und Resultate (Klicks, Likes, Comments).

Wichtig: Ein Redaktionsplan ist nicht statisch und sollte daher regelmäßig angepasst werden.

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Vorsatz #3: Nicht nur “Like” klicken! Stellen Sie Fragen!

Halten Sie die Unterhaltung am laufen. Es reicht heute nicht mehr aus, einfach den “Like”-Button zu klicken und eine generische Antwort einzufügen. Das können Sie besser. Verwickeln Sie Ihr Publikum in ein Gespräch! Wenn beispielsweise jemand einen Kommentar wie “Die neuen funktionellen Trainingsgeräte sind großartig” auf Ihrer Pinnwand hinterlässt, fragen Sie sich, welche Antwort eine Konversation am Laufen hält: “Das freut uns” oder “Wir freuen uns, dass dir unsere neuen Geräte gefallen! Welche Funktion hat dir am besten gefallen? Wir würden uns freuen, deine Meinung zu hören”.

Aber warum sollten Sie so viel Zeit und Energie investieren? Es gibt drei Gründe: Erstens fühlen sich Ihre Mitglieder wichtig und geschätzt, was einen positiven Einfluss auf die Mitgliederbindung hat. Zweitens können Sie so Probleme frühzeitig erkennen und diese beheben, bevor Sie Ihre Mitglieder vergraulen. Drittens sammeln Sie so kontinuierlich Informationen und können in die Bereiche Ihrer Einrichtung investieren, die nachweislich am wichtigsten für Ihre Mitglieder sind.

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Vorsatz #4: Online-Auftritt regelmäßig überarbeiten

Ihre Website und Social Media-Kanäle sind nicht aus Stein gemeißelt. Veränderungen, die Teil eines erfolgreichen Geschäfts sind, sollten sich auch hier widerspiegeln. Ein Review-und-Refresh-Plan wird Ihnen dabei helfen, Ihre Website und auch Ihren Auftritt auf den sozialen Medien regelmäßig zu überprüfen. Für einen erfolgreichen Online-Auftritt ist es besonders wichtig zu kontrollieren, ob alle Angaben korrekt, vollständig und die Texte überzeugend geschrieben sind.

Vollständigkeit

Sind alle Felder Ihrer Profile auf den sozialen Medien ausgefüllt? Das ist besonders wichtig, weil Google unvollständige Webauftritte bestraft. Ihre Einrichtung wird daher nicht richtig in den Suchen potenzieller Kunden auf Facebook oder Google Business erscheinen. Das kann Sie teuer zu stehen kommen, da sich mittlerweile viele Menschen auf Suchmaschinen verlassen, um eine Fitness- oder Gesundheitseinrichtung zu finden.

Fakten

Überprüfen Sie, ob Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Ihre Adresse und Ihre Angebote auf Ihren Websites und sozialen Medien richtig angezeigt werden. Ist beispielsweise Ihr neues funktionelles Zirkeltraining auf Ihrer Website zu finden?

Sie sollten außerdem Ihre Bilder überprüfen und gegebenenfalls alte Bilder von ehemaligen Mitarbeitern und alte Logos ersetzen.

Aussagekräftige Texte

Ihre Werbung, Ihre Website und auch die Beschreibungen in den sozialen Medien sind der erste Eindruck, den viele Ihrer Kunden bekommen. Deshalb ist es wichtig, einen herausragenden Eindruck zu hinterlassen und dieser hängt in erster Linie von aussagekräftigen Texten ab. Deshalb sollten Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Texte überprüfen und, falls nötig, überarbeiten.

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Vorsatz #5: Schneller auf E-Mails und andere Nachrichten antworten

Es hört sich leicht an, aber ist definitiv nicht einfach. Denn wir wissen ja alle, wie einem das Leben manchmal einen Strich durch die Rechnung machen kann und uns davon abhält, Emails, Facebook-Nachrichten und Ähnliches so schnell wie möglich zu beantworten. Aber schnelle Antworten sind wichtig.

Wenn potenzielle neue Mitglieder Ihren Club aufsuchen, würden Sie sie nicht eine Stunde, einen Tag oder gar wochenlang ignorieren. Stattdessen würden Sie sich so schnell wie möglich um sie kümmern.

Daher Folgendes: Wenn Sie nicht schnell genug auf E-Mails, Facebook- oder LinkedIn-Nachrichten, Nachrichten auf Ihrem Anrufbeantworter und Google-Bewertungen reagieren, kann Sie das potenzielle Mitglieder kosten. Demzufolge ist es eine gute Idee, sich vormittags und nachmittags eine halbe Stunde bis Stunde verpflichtend unbeantworteten E-Mails etc. zu widmen. Das wird nicht nur Ihr Geschäft auf eine positive Weise beeinflussen, Sie werden sich außerdem auch besser fühlen. Denn sind wir mal ehrlich – was gibt es Schlimmeres als 100+ alte E-Mails im Postkasten zu haben?

Fazit

Wenn Sie sich an diese Vorsätze halten, dann kann 2018 ein besonders erfolgreiches Jahr werden, indem Sie ihr Online-Potenzial voll ausschöpfen.

 

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