Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se ver­bes­sern mit Pix­for­mance

Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se ver­bes­sern mit Pix­for­mance

Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se ver­bes­sern mit Pix­for­mance.

Akti­vie­ren­des funk­tio­nel­les Trai­ning kann die Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se deut­lich ver­bes­sern. Erfah­ren Sie hier mehr dar­über. 

Die Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se ver­bes­sern – das wün­schen sich wohl vie­le der Betrof­fe­nen. In der Regel tre­ten die Sym­pto­me im Alter von 20 bis 40 Jah­ren zum ers­ten Mal auf. So war das auch bei Lisa der Fall. Kurz vor dem Abschluss ihres Stu­di­ums wacht sie eines Mor­gens mit einem Taub­heits­ge­fühl in ihren Bei­nen auf. Ihre Haus­ärz­tin ver­weist sie an einen Neu­ro­lo­gen, der nach vie­len Unter­su­chun­gen die Dia­gno­se Mul­ti­ple Skle­ro­se (MS; latei­nisch mul­ti­plex = viel­fach; grie­chisch skle­ros = hart) stellt. So oder ähn­lich beginnt der Weg vie­ler Men­schen mit der chro­nisch-ent­zünd­li­chen neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kung. Oft zeigt sich die Mul­ti­ple Skle­ro­se auch durch ande­re Sym­pto­me. Seh- und Gleich­ge­wichts­stö­run­gen gehö­ren zu den Früh­sym­pto­men, genau wie Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen und eine leich­te Ermüd­bar­keit. Da all die­se Anzei­chen jedoch nicht unbe­dingt auf Mul­ti­ple Skle­ro­se hin­wei­sen, müs­sen vor der Dia­gno­se von MS zahl­rei­che ande­re Krank­hei­ten aus­ge­schlos­sen wer­den.

Häu­fi­ge MS-Sym­pto­me

Welt­weit leben ca. 2,5 Mil­lio­nen Men­schen mit der Dia­gno­se Mul­ti­ple Skle­ro­se. Die Krank­heit, die wegen ihrer rela­tiv unspe­zi­fi­schen Sym­pto­me auch als „Krank­heit mit den vie­len Gesich­tern“ bezeich­net wird, ist vor allem in west­li­chen Indus­trie­staa­ten ver­brei­tet. Es wird des­halb davon aus­ge­gan­gen, dass die Umwelt neben gene­ti­schen Fak­to­ren eine Rol­le spielt. Die genau­en Ursa­chen sind bis heu­te aller­dings unge­klärt. In Deutsch­land gibt es rund 200000 Erkrank­te, dar­un­ter etwa 70 Pro­zent Frau­en. Typi­scher­wei­se wird die Krank­heit bei Men­schen im Alter zwi­schen 20 und 40 Jah­ren dia­gnos­ti­ziert. Mul­ti­ple Skle­ro­se gilt daher als die häu­figs­te neu­ro­lo­gi­sche Krank­heit jun­ger Erwach­se­ner.

Ver­lauf und Behand­lung von Mul­ti­pler Skle­ro­se

Die Ent­wick­lung der Mul­ti­plen Skle­ro­se ist meist nicht vor­her­seh­bar, da die Krank­heit in Schü­ben ver­läuft, bevor sie bei ca. 40 Pro­zent der Erkrank­ten in eine chro­nisch fort­schrei­ten­de Form über­geht. Das bedeu­tet, dass zunächst Krank­heits­sym­pto­me epi­sodisch auf­tre­ten. Oft­mals klin­gen die­se spon­tan ab und bil­den sich vor­über­ge­hend sogar ganz zurück. Gehen die Schü­be in den chro­nisch fort­schrei­ten­den Ver­lauf über, neh­men die Funk­ti­ons­stö­run­gen jedoch ste­tig zu. Vie­le Pati­en­ten und Pati­en­tin­nen sind des­halb auf the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­men ange­wie­sen. Da die Mul­ti­ple Skle­ro­se bis heu­te nicht geheilt wer­den kann, ist eines der größ­ten Zie­le der medi­ka­men­tö­sen The­ra­pie, wei­te­re Schü­be zu ver­hin­dern und den Ein­tritt kör­per­li­cher Ein­schrän­kun­gen zu ver­zö­gern. Außer­dem ist es beson­ders wich­tig, das Fort­schrei­ten der Krank­heit zu stop­pen oder zumin­dest zu ver­lang­sa­men. Lang­fris­tig gilt es, die Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se für die Betrof­fe­nen zu ver­bes­sern. Dazu gehört neben den medi­ka­men­tö­sen The­ra­pi­en auch die Phy­sio­the­ra­pie.

Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se ver­bes­sern durch digi­ta­les funk­tio­nel­les Trai­ning mit Pix­for­mance

In einer 16-wöchi­gen Ein­zel­fall­stu­die der Hoch­schu­le Fre­se­ni­us in Frank­furt am Main wur­de nun zum ers­ten Mal getes­tet, wie sich das Trai­ning mit Pix­for­mance auf die Geh­fä­hig­keit eines Mul­ti­ple Skle­ro­se-Pati­en­ten aus­wirkt. Der Stu­di­en­teil­neh­mer, der kon­ti­nu­ier­lich an der Pix­for­mance Sta­ti­on sowohl betreut als auch allei­ne trai­nier­te, ver­bes­ser­te dabei sei­ne Gleich­ge­wichts­fä­hig­keit deut­lich. Auch wie­sen die For­schen­den dar­auf hin, dass sich die Lebens­qua­li­tät und die men­ta­le Gesund­heit des Pati­en­ten mit dem Pix­for­mance Trai­ning stark ver­bes­ser­ten. Obwohl die­se Stu­di­en­ergeb­nis­se nicht ver­all­ge­mei­nert wer­den kön­nen, wur­de doch betont, dass davon aus­zu­ge­hen ist, dass sich die gewon­ne­nen Erkennt­nis­se auf ver­gleich­ba­re Per­so­nen und Grup­pen über­tra­gen las­sen. Letzt­end­lich kamen die For­schen­den zu dem Schluss, dass regel­mä­ßi­ges Trai­ning, auch mit Unter­bre­chun­gen in Form von Trai­nings­pau­sen, einen för­dern­den Bei­trag für Men­schen mit MS leis­ten. Unter­stützt von der Pix­for­mance Sta­ti­on, kann die­ser Effekt zumin­dest bei­be­hal­ten, wenn nicht sogar gestei­gert wer­den.

Fazit

Das Trai­ning mit der Pix­for­mance Sta­ti­on kann das Wohl­be­fin­den von Men­schen mit MS deut­lich erhö­hen und zu mehr Lebens­qua­li­tät bei­tra­gen.

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Erle­ben Sie Funk­tio­nel­les Trai­ning mit Pix­for­mance. Wir bera­ten Sie unver­bind­lich. 

Fit im All­tag mit 5 funk­tio­nel­len Übun­gen für alle All­tags­her­aus­for­de­run­gen

Fit im All­tag mit 5 funk­tio­nel­len Übun­gen für alle All­tags­her­aus­for­de­run­gen

Fit im All­tag mit 5 funk­tio­nel­len Übun­gen für alle All­tags­her­aus­for­de­run­gen 

Blei­ben Sie fit und leis­tungs­fä­hig mit die­sen ein­fa­chen Work­outs. 

Fit im All­tag – 5 funk­tio­nel­le Übun­gen für zu Hau­se 

Kennt das nicht jeder? Nach der Arbeit hat man es gera­de noch recht­zei­tig zum Ein­kau­fen geschafft und balan­ciert ele­gant zwei Tüten vol­ler Lebens­mit­tel nach Hau­se und steht dann vor dem Trep­pen­haus, das nun mehr dem Kili­man­dscha­ro gleicht. Jetzt heißt es: tief durch­at­men und die Trep­pen mit eiser­nem Wil­len erklim­men. Nach gefühl­ten 20 Minu­ten haben wir es dann auch zu unse­rer Woh­nung geschafft.

Aber wenn wir ehr­lich sind, muss das gan­ze Sze­na­rio eigent­lich nicht so anstren­gend sein – denn wer sich regel­mä­ßig mit leich­ten Übun­gen auf die Anfor­de­run­gen des All­tags vor­be­rei­tet, meis­tert sol­che Situa­tio­nen im Nu! Des­halb haben wir fünf leich­te funk­tio­nel­le Übun­gen (link: Was ist Funk­tio­nel­les Trai­ning) aus dem Buch Func­tio­n­al Trai­ning für Frau­en von Vale­rie Bönström und Katha­ri­na Brink­mann zusam­men­ge­stellt. Die bei­den Exper­tin­nen für Funk­tio­nel­les Trai­ning haben eine ver­ständ­li­che Anlei­tung geschaf­fen, die Ihnen hel­fen kann, Ihren All­tag mit Leich­tig­keit zu meis­tern und auch schein­bar unüber­wind­ba­re Hin­der­nis­se im Hand­um­dre­hen zu bewäl­ti­gen.

1. Fit im All­tag: Wir­bel­säu­len­mo­bi­li­sa­ti­on im Vier­füß­ler­stand

Mobi­li­sa­ti­on ist nicht nur ein wich­ti­ger Bestand­teil der all­ge­mei­nen Fit­ness, son­dern Mobi­li­sa­ti­ons­übun­gen eig­nen sich auch beson­ders als Warm-up, um den Kör­per auf die Trai­nings­be­las­tung vor­zu­be­rei­ten.

Eine beson­ders belieb­te Übung ist dabei Wir­bel­säu­len­mo­bi­li­sa­ti­on im Vier­füß­ler­stand. Wie der Name schon sagt, wird hier­für die Posi­ti­on im Vier­füß­ler­stand ein­ge­nom­men. Die Knie sind dabei in hüft­brei­tem Abstand posi­tio­niert. Die Hän­de befin­den sich direkt unter den Schul­tern. Die Fuß­spit­zen sind auf­ge­stellt und der Blick ist zum Boden gerich­tet. Der Rücken ist lang.
Als nächs­tes wird der Bauch­na­bel zur Wir­bel­säu­le gezo­gen und das Becken schiebt sich dabei lang­sam nach vorn oben. Die Wir­bel­säu­le wird in eine ent­las­ten­de Run­dung bewegt. Das Kinn soll­te dabei Rich­tung Brust gezo­gen wer­den, um eine kom­plet­te Run­dung der Wir­bel­säu­le zu errei­chen.
Danach folgt eine Gegen­be­we­gung: der Bauch wird abge­senkt und das Becken gekippt. Das Gesäß wird nach oben gescho­ben, gleich­zei­tig wird das Brust­bein nach vorn gescho­ben. Die Schul­ter­blät­ter wer­den nach hin­ten unten bewegt, wäh­rend der Blick nach oben oder vorn wan­dert. Die­se Übung soll­te flie­ßend durch­ge­führt wer­den. Wie­der­ho­len Sie die Übung 5 bis 8 Mal.

2. Fit im All­tag: Rota­ti­on im Vier­füß­ler­stand

Auch für die­se Übung neh­men Sie den Vier­füß­ler­stand ein. Die Knie sind dabei in hüft­brei­tem Abstand posi­tio­niert. Die Hän­de befin­den sich direkt unter den Schul­tern. Die Fuß­spit­zen sind auf­ge­stellt und der Blick ist zum Boden gerich­tet. Der Rücken ist lang.

Jetzt wird der rech­te Arm nach oben gestreckt, wäh­rend der Ober­kör­per nach rechts auf­ge­dreht wird. Zie­hen Sie nun Ihre rech­te Schul­ter nach hin­ten. Der Blick soll­te dabei zu den Fin­ger­spit­zen der rech­ten obe­ren Hand wan­dern. Danach kom­men Sie zurück in die Aus­gangs­po­si­ti­on und wie­der­ho­len die Übung auf der ande­ren Sei­te. Wie­der­ho­len Sie die Übung 5 bis 8 Mal.

 3. Fit im All­tag: Aus­fall­schritt gehend

Aus­fall­schrit­te stär­ken Ober­schen­kel und Gesäß, indem sie die gan­ze Bein­mus­ku­la­tur anspre­chen. Auch der Ober­kör­per muss wäh­rend der Aus­füh­rung sta­bi­li­siert wer­den. So wird auch die Rumpf­mus­ku­la­tur akti­viert. Bei die­ser Übung wird im auf­rech­ten Stand begon­nen, die Füße sind dabei hüft­breit geöff­net. Die Arme befin­den sich locker vor der Brust.

Nun wird ein gro­ßer Schritt mit dem rech­ten Fuß nach vorn in den Aus­fall­schritt gemacht. Der rech­te Ober­schen­kel ist waa­ge­recht, wäh­rend sich das lin­ke Knie knapp über dem Boden befin­det. Das rech­te Knie soll­te nicht über die Fuß­spit­ze hin­aus­ra­gen, son­dern sich über dem Mit­tel­fuß oder der Fer­se befin­den. Der Ober­kör­per ist wäh­rend der Übung immer auf­recht. Wie­der­ho­len Sie die Übung 5 bis 8 Mal auf jeder Sei­te.
Die Übung wird mit einem wei­te­ren Aus­fall­schritt, nun mit dem lin­ken Bein vorn, fort­ge­setzt. Wie­der­ho­len Sie die Bewe­gung 5 bis 8 Mal.

4. Fit im All­tag: Seit­lich glei­ten­der Aus­fall­schritt

Für die­sen Aus­fall­schritt benö­ti­gen Sie ein Hand­tuch. Die Übung beginnt im auf­rech­ten Stand. Das Hand­tuch wird unter dem lin­ken Fuß plat­ziert. Stel­len Sie den Fuß mit leicht nach außen gedreh­ter Fuß­spit­ze auf dem Hand­tuch ab. Die Arme befin­den sich locker vor der Brust.

Jetzt wird das Hand­tuch mit dem Fuß zur Sei­te gescho­ben. Das rech­te Knie wird dabei gebeugt und das Gesäß nach hin­ten unten abge­senkt. Der rech­te Ober­schen­kel kommt in eine annä­hernd waa­ge­rech­te Posi­ti­on und das lin­ke Bein ist gestreckt. Nun wird das lin­ke Bein in einer flie­ßen­den Bewe­gung kraft­voll wie­der zum Kör­per her­an­ge­zo­gen. Rich­ten Sie sich dabei wie­der in die Aus­gangs­po­si­ti­on auf. Nun wie­der­ho­len Sie die Bewe­gung ein paar Mal mit einem Bein, dann wech­seln Sie zur ande­ren Sei­te.

5. Fit im All­tag: Rudern an der Tür

Zug­be­we­gun­gen akti­vie­ren die Mus­keln, die bei Druck­be­we­gun­gen nicht bean­sprucht wer­den. Sie spre­chen damit die gesam­te Rücken­mus­ku­la­tur sowie die Mus­keln rund um das Schul­ter­blatt und den Bizeps an.

Für die­se Übung brau­chen Sie wie­der ein Hand­tuch und zusätz­lich eine Tür. Posi­tio­nie­ren Sie sich fron­tal zur Tür­kan­te. Das Hand­tuch wird um bei­de Klin­ken gewi­ckelt. Die Füße wer­den links und rechts neben der Tür plat­ziert. Hal­ten Sie sich am Hand­tuch fest und nei­gen Sie sich nach hin­ten, bis Sie die Arme gestreckt sind. Der Rumpf ist ange­spannt. Ach­ten Sie auch dar­auf, dass Ihr Rücken stets gestreckt ist.

Beu­gen Sie nun die Ellen­bo­gen und zie­hen Sie den Ober­kör­per mög­lichst nah zur Tür. So füh­ren Sie die Ruder­be­we­gung aus. Die Ellen­bo­gen soll­ten dabei eng am Kör­per geführt und die­ser sta­bil gehal­ten wer­den. Danach sen­ken Sie sich wie­der kon­trol­liert ab. Wie­der­ho­len Sie die Übung 5 bis 8 Mal.

Fazit: Mit die­sen leich­ten Übun­gen kön­nen Sie sich ganz ein­fach auf die anspruchs­vol­len Auf­ga­ben des Lebens vor­be­rei­ten und blei­ben Fit im All­tag – denn wer möch­te nicht die Ein­kaufs­tü­ten ohne Pro­ble­me in den fünf­ten Stock tra­gen?

Übri­gens kön­nen Sie auf der Arbeit eben­so ein­fach etwas für Ihre Gesund­heit tun. Pro­bie­ren Sie doch mal die­se funk­tio­nel­len Übun­gen aus. Sie las­sen sich sehr ein­fach in den Berufs­all­tag inte­grie­ren. Posi­ti­ver Neben­ef­fekt: Sie wer­den Ihre Auf­ga­ben ent­spann­ter und moti­vier­ter bewäl­ti­gen. Pro­bie­ren Sie es aus und über­zeu­gen Sie sich!

Foto­credit: Nils Schwarz

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Erle­ben Sie Funk­tio­nel­les Trai­ning mit Pix­for­mance. Wir bera­ten Sie unver­bind­lich. 

Funk­tio­nel­les Trai­ning im Job als effek­ti­ves Mit­tel gegen den Herbst­blues

Funk­tio­nel­les Trai­ning im Job als effek­ti­ves Mit­tel gegen den Herbst­blues

Funk­tio­nel­les Trai­ning im Job als effek­ti­ves Mit­tel gegen den Herbst­blues

Funk­tio­nel­les Trai­ning im Job bie­tet eine will­kom­me­ne Mög­lich­keit zur Vor­beu­gung des Herst­blues. Lockern Sie mit die­sen leich­ten Übun­gen Ihren All­tag auf! 

Funk­tio­nel­les Trai­ning im Job

Und schon ist es fast wie­der Novem­ber, der Som­mer ist vor­bei, die Tage wer­den lang­sam kür­zer und die Moti­va­ti­on, sich zu bewe­gen, sinkt. Wer kennt das nicht? Wir fan­gen bereits am ers­ten Arbeits­tag an, wie­der vom nächs­ten Urlaub zu träu­men – beson­ders wenn wir dar­an den­ken, dass wir die Son­ne bald nur noch durch die Insta­gram­fil­ter unse­rer, sich schein­bar ewig in der Kari­bik son­nen­den, Freun­de sehen dür­fen.

Aber Rea­li­täts­flucht hilft nicht, regel­mä­ßi­ge Bewe­gung aller­dings schon. Denn wenn wir uns bewe­gen, pro­du­ziert unser Kör­per Glücks­hor­mo­ne, die uns das Urlaubs­ge­fühl sogar nach Hau­se brin­gen und den Nach-Urlaubs-Blues end­gül­tig ver­ban­nen.

Wer aller­dings im Som­mer ent­spannt am Strand gele­gen hat, soll­te mit Sport lang­sam anfan­gen und nicht gleich einen Mara­thon lau­fen. Beson­ders für Men­schen, die viel vor dem PC sit­zen und unter Ver­span­nun­gen und Rücken­be­schwer­den lei­den, lohnt es sich, mit ein­fa­chen funk­tio­nel­len Übun­gen zu begin­nen, die ihnen den All­tag erleich­tern.

Denn zum einen gibt Ihnen Funk­tio­nel­les Trai­ning im Job die Mög­lich­keit, sich alle hal­be Stun­de kurz zu bewe­gen und  zwei Minu­ten den Arbeits­platz zu ver­las­sen. Es gibt aber auch noch so manch ande­re Geheim­tipps, aus denen wir Ihnen in die­sem Bei­trag drei leich­te funk­tio­nel­le Übun­gen zusam­men­ge­stellt haben. Die­se sind beson­ders geeig­net für Men­schen, die viel sit­zen. Für Funk­tio­nel­les Trai­ning im Job benö­ti­gen Sie kei­ne auf­wen­di­gen Gerä­te und Sie kön­nen sie ganz ein­fach Zuhau­se oder idea­ler­wei­se im Büro machen, um etwas Schwung in die Mit­tags­pau­se zu brin­gen. Außer­dem lie­fert Funk­tio­nel­les Trai­ning im Job Antrieb und neue Moti­va­ti­on für den All­tag, indem es unser all­ge­mei­nes Wohl­be­fin­den stei­gert und uns auch die Stär­ke lie­fert, um All­tags­stress im Hand­um­dre­hen zu meis­tern.

Funk­tio­nel­les Trai­ning im Job:

Übung Nr. 1: VWTU

Übungs­aus­füh­rung:

  1. Füh­ren Sie die Arme oben über den Kopf, dass sie in der End­po­si­ti­on ein “V” dar­stel­len.
  2. Ach­ten Sie dar­auf, die Arme stets syn­chron und gleich­mä­ßig zu bewe­gen und dass Sie Ihren Kopf dabei gera­de hal­ten.
  3. Der Ober­kör­per soll­te auf­recht sein.
  4. Legen Sie die Ellen­bo­gen an den Rumpf und win­keln Sie die Arme an, dass sie in der End­po­si­ti­on ein “W” dar­stellt.
  5. Stre­cken Sie die Arme zur Sei­te aus, bis sie eine hori­zon­ta­le Linie bil­den und der Kör­per ein “T” dar­stellt.
  6. Hal­ten Sie die Ober­ar­me in die­ser Posi­ti­on und win­keln sie die Unter­ar­me an, dass die Arme ein “U” dar­stel­len.

Dar­auf soll­ten Sie ach­ten:

  1. Die Bei­ne soll­ten Hüft­breit posi­tio­niert sein.
  2. Der Ober­kör­per soll­te stets auf­recht sein (Brust­bein anhe­ben, Schul­tern tief zurück).
  3. Die Bauch- und Gesäß­mus­ku­la­tur ist stets gespannt.
  4. Der Kopf befin­det sich in der Ver­län­ge­rung des Rückens (Blick­rich­tung gera­de­aus).
  5. Hal­ten Sie die Arme locker am Kör­per.
  6. Die Schul­tern blei­ben ent­spannt auf glei­cher Höhe.
  7. Ach­ten Sie auf ein sta­bi­les Knie­ge­lenk, ohne Aus­weich­be­we­gun­gen nach innen oder außen.

Übung Nr. 2: Vor­ge­beug­tes seit­li­ches Arm­he­ben (als Han­tel-Alter­na­ti­ve kön­nen Sie zwei 1l Was­ser­fla­schen ver­wen­den)

Mit die­ser Übung wird beson­ders die Mus­ku­la­tur zwi­schen den Schul­ter­blät­tern gekräf­tigt. Dadurch wird die Auf­rich­tung der Brust­wir­bel­säu­le trai­niert, die für einen aus­ba­lan­cier­ten Ober­kör­per wich­tig ist.

Dar­auf soll­ten Sie ach­ten:

  1. Stel­len Sie die Bei­ne hüft- bis schul­ter­breit aus­ein­an­der.
  2. Die Knie sind leicht gebeugt.
  3. Die Rumpf­mus­ku­la­tur ist gespannt.
  4. Hal­ten Sie den Ober­kör­per auf­recht (Brust­bein anhe­ben, Schul­tern tief zurück).
  5. Der Ober­kör­per wird auf 45° nach vorn geneigt.
  6. Die Arme wer­den leicht gebeugt nach unten gehal­ten, die Hand­rü­cken zei­gen wäh­rend der Übung nach vorn.

Durch­füh­rung:

  1. Heben Sie die Arme lang­sam syn­chron seit­lich soweit wie mög­lich nach hin­ten, ohne dabei Schwung zu holen.
  2. Nun dre­hen Sie dabei die Arme so, dass sie nach oben zei­gen.
  3. Die Schul­tern wer­den aktiv zusam­men gezo­gen.
  4. Die Arme befin­den sich nun leicht gebeugt auf Schul­ter­hö­he.
  5. Nun wer­den die Arme lang­sam syn­chron in die Aus­gangs­po­si­ti­on zurück gebracht.

Übung Nr. 3: Vor­ge­beug­tes brei­tes Kurz­han­tel Rudern (als Han­tel-Alter­na­ti­ve kön­nen Sie zwei 1l Was­ser­fla­schen ver­wen­den)

Die­se Übung trai­niert die Antei­le der Mus­ku­la­tur die sich in der Nähe der Wir­bel­säu­le befin­den. Sie wer­den daher gekräf­tigt, was lang­fris­tig zu einer Auf­rich­tung des Ober­kör­pers führt und die Kör­per­hal­tung damit ver­bes­sert.

Dar­auf soll­ten sie ach­ten:

  1. Stel­len Sie die Bei­ne hüft- bis schul­ter­breit aus­ein­an­der.
  2. Die Knie sind leicht gebeugt und die Rumpf­mus­ku­la­tur ist ange­spannt.
  3. Den Ober­kör­per auf­recht hal­ten (Brust­bein anhe­ben, Schul­tern tief und zurück­zie­hen).
  4. Der Ober­kör­per ist auf 45° nach vor­ne geneigt.
  5. Hal­ten Sie die Arme leicht gebeugt nach unten.
  6. Die Hand­rü­cken zei­gen nach vorn.

Durch­füh­rung:

  1. Zie­hen Sie bei­de Ellen­bo­gen lang­sam, syn­chron, dicht am Kör­per soweit wie mög­lich nach oben.
  2. Der Kör­per bleibt dabei fest.
  3. Brin­gen Sie die Arme lang­sam und syn­chron zurück in die Aus­gangs­po­si­ti­on.

Mit die­sen Übun­gen kön­nen Sie nicht nur lang­fris­tig an Ver­span­nun­gen und Rücken­be­schwer­den arbei­ten. Durch Funk­tio­nel­les Trai­ning im Job kön­nen Sie auch ihren Büro­all­tag wesent­lich ange­neh­mer gestal­ten. Denn wer ist nach einer kur­zen Pau­se mit Bewe­gung nicht moti­vier­ter?  

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Erle­ben Sie Funk­tio­nel­les Trai­ning mit Pix­for­mance. Wir bera­ten Sie unver­bind­lich. 

Funk­tio­nel­les Trai­ning bald Trend­set­ter in den Bran­chen Fit­ness und Reha?

Funk­tio­nel­les Trai­ning bald Trend­set­ter in den Bran­chen Fit­ness und Reha?

Funk­tio­nel­les Trai­ning bald Trend­set­ter in den Bran­chen Fit­ness und Reha?

Funk­tio­nel­les Trai­ning ist in aller Mun­de. Ist es bald Trend­set­ter? Wir erklä­ren, was die Vor­tei­le die­ser Art des Trai­nings sind und für wen die­se Trai­nings­me­tho­de geeig­net ist.

Funk­tio­nel­les Trai­ning (Eng.: Func­tio­n­al Trai­ning) die­ser Begriff ist in aller Mun­de, aber was ver­birgt sich hin­ter die­sem schein­ba­ren Trend? Und wie unter­schei­det es sich vom her­kömm­li­chen Trai­ning? Um die­ser und vie­len wei­te­ren Fra­gen rund um das The­ma „Funk­tio­nel­les Trai­ning“ nach­zu­ge­hen, star­tet Pix­Tipps eine Serie, die sich die­sen Fra­gen inten­siv wid­met. Dabei wer­den wir uns in meh­re­ren Bei­trä­gen u.a. anschau­en, was Funk­tio­nel­les Trai­ning eigent­lich genau ist. Außer­dem klä­ren wir, woher der momen­ta­ne Hype kommt, was die Vor­tei­le die­ser Art des Trai­nings sind und für wen die­se Trai­nings­me­tho­de geeig­net ist. Die­ser Bei­trag ist als Ein­stieg in die­ses span­nen­de The­ma gedacht.

Was ist eigent­lich Funk­tio­nel­les Trai­ning?

Beim Funk­tio­nel­len Trai­ning han­delt es sich um eine Trai­nings­me­tho­de, die ihren Ursprung in den USA hat. Direkt über­setzt bedeu­tet der Name „zweck­mä­ßi­ges“ oder „ziel­ge­rich­te­tes Trai­ning“.  Das bedeu­tet, dass bei die­ser Art des Trai­nings Bewe­gun­gen geför­dert und trai­niert wer­den, die für den Kör­per natür­lich sind. Von Sprin­gen über Lau­fen, Zie­hen, Auf­rich­ten, Tra­gen, Heben und Dre­hen, Funk­tio­nel­les Trai­ning deckt alles ab und begeis­tert durch sei­ne Viel­sei­tig­keit. Funk­tio­nel­les Trai­ning spricht immer meh­re­re Mus­kel­grup­pen auf ein­mal an. Des­halb ist die Metho­de nicht nur im Leis­tungs­sport beliebt, son­dern hat sich mitt­ler­wei­le auch in vie­len Fit­ness­stu­di­os und Reha­bi­li­ta­ti­ons­zen­tren eta­bliert.

Was ist beson­ders am Funk­tio­nel­len Trai­ning?

 

Funk­tio­nel­les Trai­ning zeich­net sich beson­ders durch sei­nen Ver­zicht auf tra­di­tio­nel­le Kraft­ge­rä­te aus. In frei­ste­hen­den Übun­gen wer­den hier nicht nur ein­zel­ne Mus­kel­grup­pen trai­niert, son­dern gan­ze Berei­che, die rele­vant für den All­tag und den Sport der Trai­nie­ren­den sind. Des­halb geht es weni­ger dar­um, ein­fach nur unspe­zi­fi­schen Mus­kel­auf­bau zu betrei­ben, der zwar ästhe­tisch sein kann, aber häu­fig nicht funk­tio­nal ist, son­dern viel­mehr steht beim Funk­tio­nel­len Trai­ning im Vor­der­grund, Mus­keln auf­zu­bau­en, die wir tat­säch­lich brau­chen und die den Anfor­de­run­gen unse­res Lebens gewach­sen sind. Mit den Übun­gen wie Knie­beu­gen, Lie­ge­stüt­zen und Aus­fall­schrit­ten, die haupt­säch­lich nur mit dem eige­nen Kör­per­ge­wicht aus­ge­führt wer­den, soll dabei vor allem die Sta­bi­li­sa­ti­ons­funk­ti­on der Mus­ku­la­tur trai­niert wer­den. Trai­nie­ren­de ler­nen u. a. sich selbst zu sta­bi­li­sie­ren sowie mit dem eige­nen Kör­per­ge­wicht umzu­ge­hen. Daher wird durch Funk­tio­nel­les Trai­ning auch die Ver­let­zungs­an­fäl­lig­keit lang­fris­tig gesenkt.

 

Funk­tio­nel­les Trai­ning – Ein Fit­ness­trend mit Zukunft?

Funk­tio­nel­les Trai­ning wird heu­te häu­fig als ein Trend bezeich­net. Betrach­tet man aller­dings die lan­ge Geschich­te die­ser Trai­nings­form, zeigt sich schnell, dass der ver­meint­li­che Trend bereits jahr­zehn­te­lang Sport­lern zum Erfolg ver­hol­fen hat. Bereits zu Beginn der sech­zi­ger Jah­re schrieb zum Bei­spiel Micha­el Boyle im Kon­text des Leis­tungs­sports über Func­tio­n­al Trai­ning For Sports. Mitt­ler­wei­le wur­den die dama­li­gen Erkennt­nis­se aus­ge­baut und auch für den Fit­ness- und Reha­bi­li­ta­ti­ons­be­reich wei­ter­ent­wi­ckelt. Funk­tio­nel­les Trai­ning ist des­halb inzwi­schen weit mehr als nur ein Fit­ness­trend. Es ist eine nach­hal­ti­ge Metho­de, sich auf die Anfor­de­run­gen des eige­nen, immer kom­ple­xer wer­den­den All­tags vor­zu­be­rei­ten. Die Viel­sei­tig­keit der Übun­gen spricht dabei alle Alters­grup­pen und Fit­ness­le­vel an.

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