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Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se ver­bes­sern mit Pix­for­mance

Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se ver­bes­sern mit Pix­for­mance

Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se ver­bes­sern mit Pix­for­mance.

Akti­vie­ren­des funk­tio­nel­les Trai­ning kann die Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se deut­lich ver­bes­sern. Erfah­ren Sie hier mehr dar­über. 

Die Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se ver­bes­sern – das wün­schen sich wohl vie­le der Betrof­fe­nen. In der Regel tre­ten die Sym­pto­me im Alter von 20 bis 40 Jah­ren zum ers­ten Mal auf. So war das auch bei Lisa der Fall. Kurz vor dem Abschluss ihres Stu­di­ums wacht sie eines Mor­gens mit einem Taub­heits­ge­fühl in ihren Bei­nen auf. Ihre Haus­ärz­tin ver­weist sie an einen Neu­ro­lo­gen, der nach vie­len Unter­su­chun­gen die Dia­gno­se Mul­ti­ple Skle­ro­se (MS; latei­nisch mul­ti­plex = viel­fach; grie­chisch skle­ros = hart) stellt. So oder ähn­lich beginnt der Weg vie­ler Men­schen mit der chro­nisch-ent­zünd­li­chen neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kung. Oft zeigt sich die Mul­ti­ple Skle­ro­se auch durch ande­re Sym­pto­me. Seh- und Gleich­ge­wichts­stö­run­gen gehö­ren zu den Früh­sym­pto­men, genau wie Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen und eine leich­te Ermüd­bar­keit. Da all die­se Anzei­chen jedoch nicht unbe­dingt auf Mul­ti­ple Skle­ro­se hin­wei­sen, müs­sen vor der Dia­gno­se von MS zahl­rei­che ande­re Krank­hei­ten aus­ge­schlos­sen wer­den.

Häu­fi­ge MS-Sym­pto­me

Welt­weit leben ca. 2,5 Mil­lio­nen Men­schen mit der Dia­gno­se Mul­ti­ple Skle­ro­se. Die Krank­heit, die wegen ihrer rela­tiv unspe­zi­fi­schen Sym­pto­me auch als „Krank­heit mit den vie­len Gesich­tern“ bezeich­net wird, ist vor allem in west­li­chen Indus­trie­staa­ten ver­brei­tet. Es wird des­halb davon aus­ge­gan­gen, dass die Umwelt neben gene­ti­schen Fak­to­ren eine Rol­le spielt. Die genau­en Ursa­chen sind bis heu­te aller­dings unge­klärt. In Deutsch­land gibt es rund 200000 Erkrank­te, dar­un­ter etwa 70 Pro­zent Frau­en. Typi­scher­wei­se wird die Krank­heit bei Men­schen im Alter zwi­schen 20 und 40 Jah­ren dia­gnos­ti­ziert. Mul­ti­ple Skle­ro­se gilt daher als die häu­figs­te neu­ro­lo­gi­sche Krank­heit jun­ger Erwach­se­ner.

Ver­lauf und Behand­lung von Mul­ti­pler Skle­ro­se

Die Ent­wick­lung der Mul­ti­plen Skle­ro­se ist meist nicht vor­her­seh­bar, da die Krank­heit in Schü­ben ver­läuft, bevor sie bei ca. 40 Pro­zent der Erkrank­ten in eine chro­nisch fort­schrei­ten­de Form über­geht. Das bedeu­tet, dass zunächst Krank­heits­sym­pto­me epi­sodisch auf­tre­ten. Oft­mals klin­gen die­se spon­tan ab und bil­den sich vor­über­ge­hend sogar ganz zurück. Gehen die Schü­be in den chro­nisch fort­schrei­ten­den Ver­lauf über, neh­men die Funk­ti­ons­stö­run­gen jedoch ste­tig zu. Vie­le Pati­en­ten und Pati­en­tin­nen sind des­halb auf the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­men ange­wie­sen. Da die Mul­ti­ple Skle­ro­se bis heu­te nicht geheilt wer­den kann, ist eines der größ­ten Zie­le der medi­ka­men­tö­sen The­ra­pie, wei­te­re Schü­be zu ver­hin­dern und den Ein­tritt kör­per­li­cher Ein­schrän­kun­gen zu ver­zö­gern. Außer­dem ist es beson­ders wich­tig, das Fort­schrei­ten der Krank­heit zu stop­pen oder zumin­dest zu ver­lang­sa­men. Lang­fris­tig gilt es, die Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se für die Betrof­fe­nen zu ver­bes­sern. Dazu gehört neben den medi­ka­men­tö­sen The­ra­pi­en auch die Phy­sio­the­ra­pie.

Lebens­qua­li­tät bei Mul­ti­pler Skle­ro­se ver­bes­sern durch digi­ta­les funk­tio­nel­les Trai­ning mit Pix­for­mance

In einer 16-wöchi­gen Ein­zel­fall­stu­die der Hoch­schu­le Fre­se­ni­us in Frank­furt am Main wur­de nun zum ers­ten Mal getes­tet, wie sich das Trai­ning mit Pix­for­mance auf die Geh­fä­hig­keit eines Mul­ti­ple Skle­ro­se-Pati­en­ten aus­wirkt. Der Stu­di­en­teil­neh­mer, der kon­ti­nu­ier­lich an der Pix­for­mance Sta­ti­on sowohl betreut als auch allei­ne trai­nier­te, ver­bes­ser­te dabei sei­ne Gleich­ge­wichts­fä­hig­keit deut­lich. Auch wie­sen die For­schen­den dar­auf hin, dass sich die Lebens­qua­li­tät und die men­ta­le Gesund­heit des Pati­en­ten mit dem Pix­for­mance Trai­ning stark ver­bes­ser­ten. Obwohl die­se Stu­di­en­ergeb­nis­se nicht ver­all­ge­mei­nert wer­den kön­nen, wur­de doch betont, dass davon aus­zu­ge­hen ist, dass sich die gewon­ne­nen Erkennt­nis­se auf ver­gleich­ba­re Per­so­nen und Grup­pen über­tra­gen las­sen. Letzt­end­lich kamen die For­schen­den zu dem Schluss, dass regel­mä­ßi­ges Trai­ning, auch mit Unter­bre­chun­gen in Form von Trai­nings­pau­sen, einen för­dern­den Bei­trag für Men­schen mit MS leis­ten. Unter­stützt von der Pix­for­mance Sta­ti­on, kann die­ser Effekt zumin­dest bei­be­hal­ten, wenn nicht sogar gestei­gert wer­den.

Fazit

Das Trai­ning mit der Pix­for­mance Sta­ti­on kann das Wohl­be­fin­den von Men­schen mit MS deut­lich erhö­hen und zu mehr Lebens­qua­li­tät bei­tra­gen.

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5 Tipps für eine stär­ke­re Kun­den­bin­dung in Ihrem Fit­ness­stu­dio

5 Tipps für eine stär­ke­re Kun­den­bin­dung in Ihrem Fit­ness­stu­dio

5 Tipps für eine stär­ke­re Kun­den­bin­dung in Ihrem Fit­ness­stu­dio:

Hier erhal­ten Sie Tipps, wie Sie die Kun­den­treue in Ihrem Fit­ness­stu­dio posi­tiv beein­flus­sen kön­nen.

Tipps für eine stär­ke­re Kun­den­bin­dung in Ihrem Fit­ness­stu­dio – Mit­glie­der­bin­dung ist einer der wich­tigs­ten Aspek­te eines erfolg­rei­chen Fit­ness­un­ter­neh­mens. Denn Fakt ist: Neue Mit­glie­der zu gewin­nen ist meist teu­rer als alte zu bin­den. Das liegt unter ande­rem dar­an, dass zufrie­de­ne Mit­glie­der mit grö­ße­rer Wahr­schein­lich­keit ein Fit­ness­stu­dio wei­ter­emp­feh­len. Kun­den­zu­frie­den­heit und eine star­ke Kun­den­bin­dung ste­hen des­halb in engem Zusam­men­hang mit Neu­kun­den­ge­win­nung. Aber so plau­si­bel es klingt, Mit­glie­der durch Zufrie­den­heit zu bin­den, so schwer kann es sein, die­se Idee in die Pra­xis umzu­set­zen. Des­halb haben wir ein paar Stra­te­gi­en und Tipps für eine stär­ke­re Kun­den­bin­dung für Sie zusam­men­ge­stellt, von wel­chen Ihr Unter­neh­men lang­fris­tig pro­fi­tie­ren kann.

Tipp 1: Leis­ten Sie Bezie­hungs­ar­beit

Es mag banal klin­gen, aber Bezie­hun­gen sind essen­ti­ell – egal, ob pri­vat oder geschäft­lich. Und wie in jeder Bezie­hung ist Arbeit gefragt, wenn man sie ver­bes­sern möch­te. Für eine bes­se­re Mit­glie­der­bin­dung soll­ten Sie daher die Bedürf­nis­se und Wün­sche Ihrer Kun­den ken­nen. Annah­men rei­chen nicht, wer­ten Sie daher genau aus, wer Ihr Fit­ness­stu­dio besucht: Yoga-Begeis­ter­te, Body­buil­der, Müt­ter, Sin­gles oder viel­leicht Senio­ren, die etwas gegen ihre Rücken­schmer­zen tun wol­len? Für jeden Ein­zel­nen bedeu­ten Gesund­heit und Fit­ness etwas völ­lig ande­res. Indem Sie Para­me­ter wie Alters­grup­pe, Geschlecht, sozio­öko­no­mi­schen Sta­tus – kurz: die Ziel­grup­pe – bestim­men, kön­nen Sie das Ange­bot Ihres Clubs ganz auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se Ihrer Mit­glie­der abstim­men. 

Wenn Sie bei­spiels­wei­se fest­stel­len, dass ein Groß­teil der Per­so­nen zwi­schen 9 und 17 Uhr arbei­ten, wäre eine Mög­lich­keit, die Öff­nungs­zei­ten anzu­pas­sen oder die­se ins­ge­samt fle­xi­bler zu gestal­ten. Das ermög­licht Ihren Mit­glie­dern, ihr Trai­ning leich­ter in den All­tag zu inte­grie­ren. Falls Sie fest­stel­len, dass Ihr Fit­ness­stu­dio vor­wie­gend von Senio­ren genutzt wird, soll­ten Sie abwä­gen, ob Sie den Fokus auf Kraft­trai­ning oder bei­spiels­wei­se doch lie­ber auf Funk­tio­nel­les Trai­ning legen möch­ten.

Tipp 2: Machen Sie Ihr Stu­dio zu einer Life­style Mar­ke

In einer 16-wöchi­gen Ein­zel­fall­stu­die der Hoch­schu­le Fre­se­ni­us in Frank­furt am Main wur­de nun zum ers­ten Mal getes­tet, wie sich das Trai­ning mit Pix­for­mance auf die Geh­fä­hig­keit eines Mul­ti­ple Skle­ro­se-Pati­en­ten aus­wirkt. Der Stu­di­en­teil­neh­mer, der kon­ti­nu­ier­lich an der Pix­for­mance Sta­ti­on sowohl betreut als auch allei­ne trai­nier­te, ver­bes­ser­te dabei sei­ne Gleich­ge­wichts­fä­hig­keit deut­lich. Auch wie­sen die For­schen­den dar­auf hin, dass sich die Lebens­qua­li­tät und die men­ta­le Gesund­heit des Pati­en­ten mit dem Pix­for­mance Trai­ning stark ver­bes­ser­ten.

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Tipp 3: Nut­zen Sie sozia­le Medi­en

Sozia­le Medi­en sind nicht nur für die Mar­ken­bil­dung eines Clubs rele­vant, son­dern zum Bei­spiel auch für die Erhö­hung der Besu­cher­zah­len auf Ihrer Web­sei­te. Denn mit Face­book, Insta­gram, Twit­ter und ande­ren Medi­en, kön­nen Clubs eine eige­ne Com­mu­ni­ty auf­bau­en, die ein Zuge­hö­rig­keits­ge­fühl bei Ihren Mit­glie­dern aus­löst. Egal, wel­che der zahl­rei­chen Netz­wer­ke Sie nut­zen, es geht immer um Kom­mu­ni­ka­ti­on – und Kom­mu­ni­ka­ti­on ist kei­ne Ein­bahn­stra­ße.

Das heißt, dass Sie Ihre Mit­glie­der auf den diver­sen Kanä­len nicht mit einem Wer­be­vi­deo nach dem ande­ren bom­bar­die­ren soll­ten. Es geht mehr dar­um, Ihren Mit­glie­dern einen Mehr­wert an Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung zu stel­len und einen Aus­tausch zwi­schen den Mit­glie­dern zu ermög­li­chen. Des­halb soll­ten Sie qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Inhal­te pro­du­zie­ren, die für Ihre Mit­glie­der von Bedeu­tung sind. Erstel­len Sie zum Bei­spiel einen Insta­gram Account, der das #fit­ness­li­fe in Ihrem Club doku­men­tiert. Sie könn­ten auch Ihren eige­nen Hash­tag kre­ieren und Ihre Mit­glie­der dazu moti­vie­ren, ihre Work­outs mit deren Freun­den zu tei­len. Viel­leicht möch­ten Sie eine Face­book­grup­pe grün­den, mit deren Hil­fe Sie Ihre Com­mu­ni­ty noch wei­ter aus­zu­bau­en? Die Mög­lich­kei­ten sozia­le Medi­en zu nut­zen, um die Mit­glie­der­bin­dung zu ver­bes­sern, sind unend­lich, erfor­dern aber auch etwas Krea­ti­vi­tät und Arbeit. Die­se Mühe kann sich jedoch lang­fris­tig aus­zah­len.

Tipp 4: Fei­ern Sie Mile­stones für eine stär­ke­re Kun­den­bin­dung in Ihrem Fit­ness­stu­dio

Wer mag denn kei­ne Geschen­ke? Geburts­ta­ge, Jah­res­ta­ge oder ande­re Mei­len­stei­ne sind der idea­le Grund zu fei­ern und dabei Ihre Mit­glie­der zu moti­vie­ren. Ein Mit­glied trai­niert seit 3 Mona­ten regel­mä­ßig und war jede Woche in Ihrem Club? Viel­leicht ist das der rich­ti­ge Zeit­punkt, um einen Gut­schein für ein gemein­sa­mes Trai­ning mit einem Freund oder einer Freun­din zu spen­die­ren. Alter­na­tiv könn­ten Sie auch eine klei­ne Auf­merk­sam­keit, wie ein Hand­tuch oder eine Was­ser­fla­sche ver­schen­ken oder einen Rabatt anbie­ten. Egal, wofür Sie sich ent­schei­den, Ihre Mit­glie­der wer­den sich über Ihre Auf­merk­sam­keit freu­en und sich geschätzt füh­len.

Tipp 5: Moti­va­ti­on durch neue Tech­no­lo­gi­en för­dern

Einer der wich­tigs­ten Tipps für eine stär­ke­re Kun­den­bin­dung in Ihrem Fit­ness­stu­dio ist es, Ihre Mit­glie­der zu moti­vie­ren. War­um also nicht von den neu­en Erkennt­nis­sen und Tech­no­lo­gi­en des digi­ta­len Zeit­al­ters pro­fi­tie­ren? 2015 pro­gnos­ti­zier­te eine Stu­die der UC Ber­ke­ley “Gami­fi­zie­rung des Fit­ness”. Die For­scher sag­ten vor­aus, dass Work­outs, die auf Spie­len und Wett­kämp­fen basie­ren, das Poten­zi­al hät­ten, Men­schen nach­hal­tig zu moti­vie­ren und zum Trai­ning zu bewe­gen. Natür­lich kann nicht jedes Fit­ness­stu­dio sei­ne eige­ne App ent­wi­ckeln, die Erkennt­nis­se die­ser Stu­die sind jedoch trotz­dem nütz­lich. 

Sie könn­ten z.B. in moder­ne bewe­gungs­er­fas­sen­de Tech­no­lo­gie und inter­ak­ti­ves Zir­kel­trai­ning inves­tie­ren, mit dem Mit­glie­der ihre Erfol­ge nicht nur mes­sen und ver­fol­gen, son­dern auch mit ande­ren ver­glei­chen und tei­len kön­nen. Es ist wich­tig, immer auf dem neus­ten Stand zu sein und auch neue Ansät­ze in Betracht zu zie­hen, um Ihre Mit­glie­der lang­fris­tig moti­viert zu hal­ten – denn so ent­steht die bes­te Mit­glie­der­bin­dung.

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Selb­st­op­ti­mie­rung – Wie Fit­ness­stu­di­os von die­sem Trend pro­fi­tie­ren kön­nen

Selb­st­op­ti­mie­rung – Wie Fit­ness­stu­di­os von die­sem Trend pro­fi­tie­ren kön­nen

Selb­st­op­ti­mie­rung – Wie Fit­ness­stu­di­os von die­sem Trend pro­fi­tie­ren kön­nen

Selb­st­op­ti­mie­rung liegt voll im Trend. Doch kön­nen Sie die­sen Trend auch für Ihr Fit­ness­stu­dio nut­zen? 

Selb­st­op­ti­mie­rung als Mit­tel zur Umsatz­stei­ge­rung für Fit­ness­stu­di­os: Mit der wach­sen­den Zahl neu­er Apps und trag­ba­rer Fit­ness-Tra­cker ent­steht auch immer mehr Inter­es­se dar­an, Daten über unse­ren Kör­per und unser gesam­tes Leben zu sam­meln. Die­ser Trend hat auch einen gro­ßen Ein­fluss auf die Fit­ness- und Gesund­heits­bran­che. Fit­ness­stu­di­os kön­nen sich durch Apps, den Ver­kauf von trag­ba­ren Fit­ness-Tra­ckern oder daten­ge­trie­be­nen Work­outs von ihrer Kon­kur­renz abhe­ben und so auch die Bezie­hung zu ihren Mit­glie­dern lang­fris­tig ver­bes­sern. Die­ser Arti­kel geht daher dem Trend „Selb­st­op­ti­mie­rung“ – auch bekannt unter dem Begriff “quan­ti­fi­zier­tes Selbst” – auf den Grund. Nach einem kur­zen his­to­ri­schen Über­blick wid­men wir uns der Fra­ge, wie Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen vom Trend „Selb­st­op­ti­mie­rung“ pro­fi­tie­ren kön­nen.

Was ist das quan­ti­fi­zier­te Selbst und wie schaf­fe ich damit Selb­st­optmie­rung?

Die Bewe­gung des quan­ti­fi­zier­ten Selbsts, in den USA bekannt unter dem Begriff Quan­ti­fied Self Move­ment, wur­de durch Allen Neu­rin­ger zu Beginn der 1980er Jah­re mit einem Paper ein­ge­lei­tet, das er im Jour­nal Beha­viou­rism publi­zier­te. In die­sem Text wid­me­te sich Neu­rin­ger der Geschich­te von Selbst­ver­su­chen und for­der­te dazu auf, Daten aus dem eige­nen Leben zu sam­meln, um neue Erkennt­nis­se zu gene­rie­ren. Obwohl die Bewe­gung ihren Namen erst viel spä­ter erhielt, zeig­te Neu­rin­gers Arti­kel bereits in den frü­hen acht­zi­ger Jah­ren, dass Selb­st­op­ti­mie­rung durch das Beob­ach­ten des eige­nen Ver­hal­tens kei­ne neue Erfin­dung war. Mit dem Beginn des digi­ta­len Zeit­al­ters haben sich die Mög­lich­kei­ten der Selbst­über­wa­chung und der anschlie­ßen­den Opti­mie­rung jedoch radi­kal ver­än­dert. Neue trag­ba­re Fit­ness-Tra­cker erlau­ben es heu­te zum Bei­spiel, fast alle Berei­che des mensch­li­chen Lebens auf­zu­zeich­nen. Aber das Bestre­ben “unse­re Kör­per durch Daten zu exter­na­li­sie­ren, um mehr über uns selbst zu erfah­ren”, wie die Ber­ke­ley School für Infor­ma­tik die Bewe­gung des quan­ti­fi­zier­ten Selbsts defi­niert, bleibt die Glei­che.

Wel­che Daten wer­den bei der Selb­st­op­ti­mie­rung exter­na­li­siert?

Nor­ma­ler­wei­se fan­gen Men­schen, die an Selb­st­op­ti­mie­rung inter­es­siert sind, damit an, ver­schie­de­ne Aspek­te ihres Lebens auf­zu­zeich­nen. Das Gan­ze wird auch als lifelog­ging bezeich­net und kon­zen­triert sich in der Regel auf fol­gen­de Aspek­te:

  • Inputs: zum Bei­spiel Essen und Luft­qua­li­tät
  • Phy­si­sche Gesund­heit: Puls, Blut­druck
  • Men­ta­ler Zustand: Lau­ne, Schlaf­qua­li­tät, Zufrie­den­heit
  • Phy­si­sche Leis­tung: Bewe­gung, ver­brann­te Kalo­ri­en, Schritt­zahl

Die­se Daten wer­den mit Hil­fe von Smart­pho­nes, Apps oder trag­ba­ren Tra­ckern gesam­melt und beschrän­ken sich in der Regel auf ein bestimm­tes Inter­es­sen­ge­biet. Aber rei­chen die­se Infor­ma­tio­nen bereits zur Selb­st­op­ti­mie­rung? Natür­lich nicht. Sie müs­sen selbst­ver­ständ­lich noch aus­ge­wer­tet und ana­ly­siert wer­den. Das bedeu­tet, dass die gesam­mel­ten Daten in visu­el­le Dar­stel­lun­gen wie Gra­fi­ken und Tabel­len über­tra­gen wer­den. Im letz­ten und wich­tigs­ten Schritt wer­den nun die erho­be­nen Daten mit den Tages­ab­läu­fen der Selb­st­op­ti­mie­ren­den abge­gli­chen.

Hier­zu ein Bei­spiel:

Bian­ca trägt eine Uhr, die ihren Puls misst. Nach­dem sie die Wer­te mit ihrem täg­li­chen Ablauf ver­gleicht, erkennt sie, dass ihr Puls auf dem Weg zur Arbeit, den sie mit ihrem Auto zurück­legt, am höchs­ten ist. Auf dem Rück­weg ist ihr Puls auch wie­der über­durch­schnitt­lich hoch. In Anbe­tracht die­ser Daten ver­sucht Bian­ca nun für eine Wei­le die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel zu nut­zen, um zu sehen, ob sich ihr Stress­le­vel ver­bes­sert. Die­se Ent­schei­dung kann sie nur auf­grund des Daten­ab­gleichs zwi­schen Puls und ihren Arbeits­zei­ten tref­fen.

Jetzt den­ken Sie bestimmt: Inter­es­sant, aber was hat das mit der Fit­ness- und Gesund­heits­bran­che zu tun?

Selb­st­op­ti­mie­rung in Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen

Gera­de weil das Inter­es­se an Selb­st­op­ti­mie­rung steigt und immer mehr Men­schen Daten sam­meln, um ihr Wohl­be­fin­den zu opti­mie­ren, steigt auch das Inter­es­se, Fit­nesser­fol­ge zu mes­sen. Die Mit­glie­der von heu­te wol­len mehr als nur einen Trai­nings­plan. Sie wol­len mess­ba­ren Fort­schritt und Erfol­ge. So kön­nen sie ihre Fit­ness­rou­ti­ne anpas­sen und noch bes­ser wer­den. Hier­bei gibt es natür­lich unter­schied­li­che Ansprü­che. Man­che Mit­glie­der sind bereits mit einer App oder einem Tra­cker zufrie­den, der ihnen Häu­fig­keit und Län­ge der Work­outs oder die Ver­än­de­rung der Herz­fre­quenz seit Beginn des Trai­nings anzeigt. Ande­re sind mög­li­cher­wei­se mehr an Daten inter­es­siert, die zei­gen, wie akku­rat sie bestimm­te funk­tio­nel­le Übun­gen aus­füh­ren und wie sich dies über einen län­ge­ren Zeit­raum ent­wi­ckelt. Trotz die­ser ein­deu­ti­gen Ent­wick­lung sind vie­le Fit­ness­trai­ner und The­ra­peu­ten immer noch skep­tisch. Eine Befürch­tung ist oft, dass Trai­ner durch neue Tech­no­lo­gi­en wie Apps und Fit­ness-Tra­cker lang­fris­tig erset­zen wer­den. Aber tat­säch­lich gibt es kei­nen Grund zur Sor­ge. Denn gera­de Fit­ness­trai­ner und The­ra­peu­ten sind mit ihrem Wis­sen uner­setz­bar. Ihre Erfah­rung ist essen­ti­ell, um die Daten aus­zu­wer­ten und die rich­ti­gen Schlüs­se zu zie­hen. Tat­säch­lich wer­den sich Mit­glie­der in Zukunft immer mehr auf die­se ana­ly­ti­schen Fähig­kei­ten ihrer Coachs ver­las­sen – denn Daten ohne das nöti­ge Wis­sen, um die­se zu kon­tex­tua­li­sie­ren, sind ein­fach nur Zah­len.

Neue Selb­st­op­ti­mie­rungs­werk­zeu­ge für Fit­ness- und Gesund­heits­pro­fis

Fit­ness-Tra­cker, Apps und daten­ge­trie­be­ne Work­outs sind daher groß­ar­ti­ge Werk­zeu­ge, die die Fit­ness- und Gesund­heits­pro­fis nut­zen kön­nen, um die Erfah­rung ihrer Kun­den und Kun­din­nen zu ver­bes­sern. Rich­tig ange­wen­det kön­nen die­se Werk­zeu­ge ihnen dabei hel­fen, neue Fit­ness- und Gesund­heits­an­sät­ze zu ent­wi­ckeln, die nicht nur effi­zi­en­ter, son­dern dar­über hin­aus auch auf die Wün­sche und Bedürf­nis­se ihrer Mit­glie­der zuge­schnit­ten sind. Daher hier noch mal die Grün­de, war­um die Bewe­gung des quan­ti­fi­zier­ba­ren Selbsts eine Geschäfts­ge­le­gen­heit für Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen ist:

1. Bes­se­re Betreu­ung

Neue daten­ge­trie­be­ne Work­outs machen nicht nur das Trai­ning effi­zi­en­ter, son­dern auch indi­vi­du­el­ler. So kön­nen Sie Trai­nings­plä­ne bes­ser auf die Bedürf­nis­se Ihrer Mit­glie­der abstim­men und so die Qua­li­tät Ihres Ser­vice noch wei­ter ver­bes­sern.

2. Mehr Moti­va­ti­on

Durch bes­se­res Trai­ning und ein viel­fäl­ti­ge­res Ange­bot wer­den Ihre Mit­glie­der moti­vier­ter sein – denn sind wir mal ehr­lich, wer wür­de nicht ger­ne in einem Club trai­nie­ren, für den die Mit­glie­der­be­treu­ung das Wich­tigs­te ist?

3. Glück­li­che­re Mit­glie­der = höhe­re Mit­glie­der­bin­dung

Egal, ob digi­ta­le Pro­fis oder Anfän­ger – jeder weiß, per­so­na­li­sier­tes Trai­ning zu schät­zen. Und mit einer stei­gen­den Zahl glück­li­cher Mit­glie­der wird auch die Mit­glie­der­bin­dung ver­bes­sert.

Wie kön­nen Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen die Selb­st­op­ti­mie­rung nut­zen?

Der Trend „Selb­st­op­ti­mie­rung“ kann von Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen genutzt wer­den, um ihr Ange­bot zu ver­bes­sern und sich von der Kon­kur­renz in die­sem umkämpf­ten Markt abzu­he­ben. Mit Apps, trag­ba­ren Fit­ness-Tra­ckern und daten­ge­trie­be­nen Work­outs kann die Mit­glie­der­zu­frie­den­heit ver­bes­sert wer­den, indem Erfol­ge mess­bar gemacht wer­den.

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Geschäfts­stra­te­gie für Fit­ness­stu­di­os am Bei­spiel der Weight Wat­chers

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Geschäfts­stra­te­gie für Fit­ness­stu­di­os: Wie konn­te Weight Wat­chers es schaf­fen, sich nach dem Umsatz­ein­bruch an den eige­nen Haa­ren aus der Kri­se zu zie­hen? 

Der Fall „Weight Wat­chers“ und ihre neue Geschäfts­stra­te­gie für Fit­ness­stu­di­os

Die Geschäfts­stra­te­gie des ame­ri­ka­ni­schen Unter­neh­mens „Weight Wat­chers“ war jahr­zehn­te­lang die wohl erfolg­reichs­te und bekann­tes­te der Diät­in­dus­trie. Zwi­schen 2011 und 2015 muss­te das Unter­neh­men jedoch fest­stel­len, dass die Mit­glie­der­zah­len rapi­de abnah­men und der eige­ne Markt­wert inner­halb von vier Jah­ren von 6 Mil­li­ar­den Dol­lar auf 1 Mil­li­ar­de gefal­len war. Also muss­te eine neue Geschäfts­stra­te­gie her. Weight Wat­chers begab sich auf die Suche nach Ant­wor­ten: War­um zöger­ten Men­schen plötz­lich, sich zu ihrem Pro­gramm zu ver­pflich­ten? Die Erklä­rung: Die­ting Fati­gue, zu Deutsch „Diä­tun­lust“. Men­schen woll­ten nichts mehr von Diä­ten oder Abneh­men hören, son­dern lie­ber fit und gesund wer­den. “Clean eating” und Ide­en wie “strong is the new skin­ny” hat­ten die Diät- und Fitness­in­dus­trie erobert. Weight Wat­chers ver­lor kei­ne Zeit und reagier­te mit neu­en Slo­gans wie “time to move bey­ond the sca­le” (grob über­setzt: “Zeit über die Waa­ge hin­aus zu den­ken”). Außer­dem setz­te das Unter­neh­men auf eine neue Mar­ke­ting­stra­te­gie und inves­tier­te in neue Tech­no­lo­gi­en. Heu­te steigt der Bör­sen­wert von Weight Wat­chers wie­der ste­tig, was nicht nur an der pro­mi­nen­ten Unter­stüt­zung von Oprah Win­frey liegt, son­dern vor allem an der Bereit­schaft der Fir­ma, sich neu zu ori­en­tie­ren und die neue Geschäfts­stra­te­gie durch­zu­set­zen. Aber was genau kön­nen Fit­ness­stu­di­os von die­ser Geschich­te für ihre eige­ne Geschäfts­stra­te­gie ler­nen? Wir haben das gan­ze in drei Punk­ten zusam­men­ge­fasst.

Geschäfts­stra­te­gie für Fit­ness­stu­di­os – Stra­te­gie Nr. 1:

Kul­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen erken­nen

Der Fall „Weight Wat­chers“ zeigt, dass es essen­ti­ell für Fit­ness­un­ter­neh­men ist, stän­dig in Kon­takt mit ihren Mit­glie­dern zu sein und sich dar­über zu infor­mie­ren, ob sich deren Ein­stel­lun­gen bezüg­lich der Stu­di­os ver­än­dern. Als Weight Wat­chers bemerk­te, dass die Mit­glie­der­zah­len schrumpf­ten, zöger­te die Fir­ma nicht, das Pro­blem genau unter die Lupe zu neh­men. Sie beauf­trag­ten Exper­ten, um ihre Mit­glie­der­ba­sis wie­der bes­ser ken­nen­zu­ler­nen und bemerk­ten dabei, dass sie es mit fun­da­men­ta­len Ein­stel­lungs­ver­än­de­run­gen bezüg­lich Diä­ten zu tun hat­ten. Die­ting Fati­gue war nicht nur ein kurz­le­bi­ges Phä­no­men, son­dern eine brei­te kul­tu­rel­le Ver­än­de­rung, die das Unter­neh­men jah­re­lang über­se­hen hat­te. Doch ein­mal iden­ti­fi­ziert, konn­te Weight Wat­chers das Pro­blem gezielt mit einer neu­en Geschäfts­stra­te­gie ange­hen und bewäl­ti­gen.

Was bedeu­tet das für die Geschäfts­stra­te­gie der Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­un­ter­neh­men? Wie auch bei Weight Wat­chers gehört die Mit­glie­der­zu­frie­den­heit zu den Erfolgs­fak­to­ren eines erfolg­rei­chen Fit­ness­un­ter­neh­mens. Daher gilt es zu erken­nen, ob es ein­schnei­den­de Ein­stel­lungs­ver­än­de­run­gen Ihrer Mit­glie­der gibt. Es ist beson­ders wich­tig, regel­mä­ßig mit Ihren Mit­glie­dern in Kon­takt zu tre­ten und sich über deren Erfah­run­gen in Ihrem Stu­dio zu infor­mie­ren. Einer der größ­ten Feh­ler ist, ein­fach Annah­men über die neu­en Wün­sche Ihrer Mit­glie­der zu tref­fen. Fra­gen Sie nach, hören Sie zu und pas­sen Sie ihre Geschäfts­stra­te­gie dem­entspre­chend an. So wer­den Sie nicht nur die Mit­glie­der­bin­dung stei­gern, indem Sie ihren Mit­glie­dern signa­li­sie­ren, dass Sie ihre Mei­nung zu schät­zen wis­sen, Sie wer­den auch ohne gro­ßen Auf­wand Ide­en gene­rie­ren, um Ihr Ange­bot noch attrak­ti­ver für Ihre Mit­glie­der zu gestal­ten.

Geschäfts­stra­te­gie für Fit­ness­stu­di­os – Stra­te­gie Nr. 2:

Pas­sen Sie Ihr Messa­ging an: Die­ting Fati­gue kann auch Fit­ness­stu­di­os beein­flus­sen Manch­mal reicht die alte, aber immer noch viel zu häu­fig gespiel­te “wir-haben-das-aber-immer-schon-so-gemacht”-Karte nicht mehr aus. Viel zu oft wer­den so neue Geschäfts­stra­te­gi­en bei­sei­te gelegt. Das ist gera­de im Mar­ke­ting der Fall. Hier ist es beson­ders wich­tig, up-to-date zu sein und kul­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen früh­zei­tig zu erken­nen (sie­he Punkt eins). Wir haben von Weight Wat­chers bereits gelernt, dass Die­ting Fati­gue zu einem ech­ten Pro­blem für Unter­neh­men wer­den kann. Als Reak­ti­on setz­te das Unter­neh­men auf die weni­ger Schuld ein­flö­ßen­de und offe­ne­re “move bey­ond the scale”-Kampagne. Den­noch bau­en vie­le Fit­ness- und Gesund­heits­un­ter­neh­men zu Beginn des Jah­res immer noch auf die alten Abnehm­kam­pa­gnen, obwohl Die­ting Fati­gue sich ins­be­son­de­re auch in die­ser Bran­che aus­wirkt. Wenn wir irgend­et­was aus dem Weight Wat­chers-Fall ler­nen kön­nen, ist es, dass Men­schen nicht mehr hören wol­len, dass sie abneh­men müs­sen. Das ist auch der Grund war­um Slo­gans wie “strong is the new skin­ny” immer popu­lä­rer wer­den. Daher haben Fit­ness­stu­di­os die Gele­gen­heit, neue Mit­glie­der durch empowern­de Kam­pa­gnen zu gewin­nen, die auf Gesund­heit, kör­per­li­ches Wohl­be­fin­den und Well­ness set­zen, anstatt Men­schen mit Diät­wer­bung dazu brin­gen zu wol­len, einen Ver­trag abzu­schlie­ßen. Sie soll­ten also nicht vor Ver­än­de­run­gen zurück­schre­cken, son­dern mutig agie­ren. Denn es ist wich­tig, sich in dem umkämpf­ten Fit­ness­markt von kon­kur­rie­ren­den Unter­neh­men abzu­he­ben, indem Sie bei­spiels­wei­se mit einem neu­en und gesun­den Kör­per­be­wusst­sein wer­ben.

Geschäfts­stra­te­gie für Fit­ness­stu­di­os – Stra­te­gie Nr.3:

Inves­tie­ren Sie in neue Tech­no­lo­gi­en! Der Weight Wat­chers-Fall zeigt außer­dem, wie sich das Invest­ment in neue Tech­no­lo­gi­en aus­zah­len kann. Nach­dem die Mit­glie­der­zah­len rapi­de abge­fal­len waren, ent­schied sich das Unter­neh­men nicht nur die eige­ne Geschäfts­stra­te­gie zu über­den­ken, son­dern sich auch der star­ken Kon­kur­renz auf dem Diät­markt zu stel­len. Mit einer eige­nen App und einer Online-Platt­form wur­de Weight Wat­chers teil der Bewe­gung des quan­ti­fi­zier­ten Selbsts. So über­zeug­te Weight Wat­chers nicht nur sei­ne Mit­glie­der, son­dern auch Inves­to­ren davon, dass das Unter­neh­men ins 21. Jahr­hun­dert gehör­te. Das ist auch eine wich­ti­ge Erkennt­nis für Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­un­ter­neh­men. Gera­de weil sich die Welt in Rich­tung einer kom­plett digi­ta­len bewegt, kön­nen Unter­neh­men von neu­en Tech­no­lo­gi­en und der Digi­ta­li­sie­rung pro­fi­tie­ren. Wie wir bereits in einem ande­ren Blog­post zum The­ma Bou­tique Fit­ness gezeigt haben, pro­gnos­ti­zie­ren Exper­ten bereits, dass daten­ge­trie­be­ne Work­outs die Zukunft der Fit­ness- und Gesund­heits­bran­che sind. Also war­um nicht früh­zei­tig in Lösun­gen inves­tie­ren? So kön­nen Sie nach­weis­lich die Trai­nings­qua­li­tät Ihrer Mit­glie­der stei­gern. Das hat auch einen posi­ti­ven Ein­fluss auf deren Zufrie­den­heit und kann so die Mit­glie­der­bin­dung stei­gern.

Leh­ren für Fit­ness­stu­di­os und Ihre Geschäfts­stra­te­gie

Am Weight Wat­chers-Fall las­sen sich drei Din­ge erken­nen: Ers­tens, die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Ihren Mit­glie­dern ist in anbe­tracht kul­tu­rel­ler Ver­än­de­run­gen fun­da­men­tal wich­tig, um Ver­än­de­run­gen zu erken­nen und auf die­se reagie­ren zu kön­nen. Zwei­tens ist es wich­tig, eine hohe Bereit­schaft für eine Anpas­sung des Mar­ke­ting-Messa­gings zu haben und krea­tiv zu blei­ben. Drit­tens soll­ten Fit­ness- und Gesund­heits­un­ter­neh­men dazu bereit sein, in neue, digi­ta­le Tech­no­lo­gi­en zu inves­tie­ren und immer offen für eine neue Geschäfts­stra­te­gie zu blei­ben.

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Umsatz­stei­ge­rung für Fit­ness­stu­di­os durch Digi­ta­li­sie­rung

Umsatz­stei­ge­rung für Fit­ness­stu­di­os durch Digi­ta­li­sie­rung

Umsatz­stei­ge­rung für Fit­ness­stu­di­os durch Digi­ta­li­sie­rung

Umsatz­stei­ge­rung für Fit­ness­stu­di­os durch Digi­ta­li­sie­rung: Digi­ta­li­sie­rung bie­tet sich für die Fit­ness­club-Besit­zer an, die eine spä­te­re Amor­ti­sa­ti­on mit einem moder­nen Leis­tungs­an­ge­bot ver­bin­den möch­ten. Wir stel­len Ihnen drei Mög­lich­kei­ten vor, um die­ses Ziel zu rea­li­sie­ren.

Umsatz­stei­ge­rung für Fit­ness­stu­di­os durch Digi­ta­li­sie­rung – In unse­rem letz­ten Bei­trag haben wir uns ganz dem The­ma Selb­st­op­ti­mie­rung gewid­met und dabei unter ande­rem betrach­tet, wie Fit­ness­un­ter­neh­men und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen von dem Trend „Selbst-Tracking“ pro­fi­tie­ren kön­nen.  Obwohl die Vor­tei­le für Fit­ness­stu­di­os und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen recht offen­sicht­lich sind, haben vie­le trotz­dem kaum Ide­en, wie sie die neu­en Tech­no­lo­gi­en in ihren Clubs gewinn­brin­gend ein­set­zen kön­nen. Wir haben hier drei Mög­lich­kei­ten der Umsatz­stei­ge­rung für Fit­ness­stu­di­os zusam­men­ge­tra­gen, um Ihnen ers­te Ide­en­an­sät­ze zu lie­fern, wie Sie neue Tech­no­lo­gi­en nut­zen kön­nen, um Ihr Stu­dio noch attrak­ti­ver zu gestal­ten.

1. Umsatz­stei­ge­rung für Fit­ness­stu­di­os: Fit­ness­tra­cker, Schu­lun­gen und Ver­kauf

Obwohl es immer noch vie­le Men­schen gibt, die beim Wort Fit­ness­tra­cker mit den Augen rol­len, sagen Exper­ten vor­aus, dass die klei­nen Hel­fer bald fes­ter Bestand­teil unse­res All­tags sein wer­den. Des­halb ist es beson­ders wich­tig für Fit­ness­un­ter­neh­men, sich jetzt zu über­le­gen, wie sie die­se Gerä­te am bes­ten in ihren Clubs inte­grie­ren kön­nen. Sie zu ver­kau­fen ist dabei nur eine von vie­len Mög­lich­kei­ten. Wir wis­sen schon heu­te, dass zwar immer mehr Men­schen einen Fit­ness­tra­cker besit­zen, sie aber nicht rich­tig nut­zen. Als Fit­ness­spe­zia­list sind Gesund­heits­ein­rich­tun­gen und Fit­ness­stu­di­os ein­ma­lig qua­li­fi­ziert, um Schu­lun­gen im Umgang mit den Tra­ckern anzu­bie­ten. War­um also nicht zusätz­li­che Kur­se anbie­ten, in denen Ihre Mit­glie­der ler­nen, wie sie sinn­vol­le und erreich­ba­re Zie­le set­zen und die­se erfolg­reich tra­cken? Wer­den Sie krea­tiv und bie­ten Sie bei­spiels­wei­se Kur­se wie “Das 1x1 der Fit­ness­tra­cker – wie Sie Ihr neu­es Gerät rich­tig nut­zen” an. Egal wie Sie sich ent­schei­den, Anpas­sungs­fä­hig­keit und die Inte­gra­ti­on neu­er Tech­no­lo­gi­en wird Ihr Stu­dio von ande­ren abhe­ben.

2. Umsatz­stei­ge­rung für Fit­ness­stu­di­os mit indi­vi­du­el­ler App

Eine wei­te­re Mög­lich­keit, um vom Tracking-Trend zu pro­fi­tie­ren, ist eine App für Ihren Club zu kre­ieren. Abhän­gig davon, wel­che Funk­tio­nen Ihre App bie­tet, schaf­fen Sie so eine Viel­zahl an neu­en Mög­lich­kei­ten. Mit­glie­der kön­nen bei­spiels­wei­se ihre Work­outs tra­cken, ihre Mahl­zei­ten auf­zeich­nen und gene­rell nach­voll­zie­hen, ob sie ihre Fit­ness­zie­le errei­chen. Außer­dem kann eine App die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Ihren Mit­glie­dern posi­tiv ver­än­dern. Mit Noti­fi­ca­ti­ons kann jeder­zeit an gebuch­te Kur­se erin­nert wer­den und Sie blei­ben auch abseits des Club­be­suchs in Kon­takt mit Ihren Kun­den. Außer­dem kann auch der Check-In in Ihren Club und das Buchen von Kur­sen ver­ein­facht wer­den.

3. Umsatz­stei­ge­rung für Fit­ness­stu­di­os über daten­ge­trie­be­ne Work­outs

Daten­ge­trie­be­ne Fit­ness­rou­ti­nen revo­lu­tio­nie­ren der­zeit die Fitness­in­dus­trie. Des­halb sind bewe­gungs­er­fas­sen­de Work­outs mit Feed­back in Echt­zeit eine beson­ders gute Opti­on, um nicht nur als Fit­ness­stu­dio up-to-date zu blei­ben, son­dern dabei auch vom Trend „Selb­st­op­ti­mie­rung“ zu pro­fi­tie­ren. Fit­ness­rou­ti­nen mit mess­ba­ren Ergeb­nis­sen, per­so­na­li­sier­te Work­outs und Ein­bli­cke in den Fort­schritt Ihrer Mit­glie­der wer­den ihren Club nicht nur von der Kon­kur­renz abhe­ben, son­dern auch das Erleb­nis Ihrer Mit­glie­der ver­bes­sern. Denn wer wäre nicht moti­viert, ein spe­zi­ell auf sich zuge­schnit­te­nes Trai­ning mit mess­ba­rem Erfolg abzu­schlie­ßen. Falls Sie Ihren Fit­ness­kun­den etwas wirk­lich Inno­va­ti­ves anbie­ten möch­ten, unter­stüt­zen wir Sie ger­ne mit unse­rem Port­fo­lio. Wir möch­ten Ihnen eine jun­ge Unter­neh­me­rin vor­stel­len, die sich für Pix­for­mance ent­schie­den hat. Trotz eini­ger Beden­ken wegen der, auf den ers­ten Blick, für die Grün­dungs­pha­se nicht gerin­gen Anfangs­in­ves­ti­ti­on, ent­schied sie sich für eines unse­rer Model­le. Heu­te ist sie glück­lich über Ihre Ent­schei­dung und bereut sie kei­nen Augen­blick. 

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Rücken­schmer­zen – War­um auch Arbeit­ge­ber von mehr Bewe­gung pro­fi­tie­ren

Rücken­schmer­zen – War­um auch Arbeit­ge­ber von mehr Bewe­gung pro­fi­tie­ren

Rücken­schmer­zen – War­um auch Arbeit­ge­ber von mehr Bewe­gung pro­fi­tie­ren 

 

Rücken­schmer­zen durch Fehl­be­las­tun­gen im Beruf sind weit ver­brei­tet. Erfah­ren Sie hier, wie Arbeit­ge­ber dar­auf reagie­ren und gleich­zei­tig den Kran­ken­stand Ihrer Mit­ar­bei­ter sen­ken kön­nen. 

Woher kom­men Rücken­schmer­zen?

Laut einer Stu­die der TK Kran­ken­kas­se lei­det ein Drit­tel der Men­schen in Deutsch­land unter regel­mä­ßi­gen Rücken­be­schwer­den in Form von Schmer­zen. Ein wei­te­res Drit­tel gibt an, ab und zu Beschwer­den im Rücken­be­reich zu haben. Aber woher kommt das Pro­blem, unter dem 85% der Men­schen laut einer wei­te­ren Stu­die des Robert Koch Insti­tuts min­des­tens ein­mal im Leben lei­den? Das For­schungs­in­sti­tut stell­te 2015 fest, dass es vie­le Ursa­chen für einen schmer­zen­den Rücken gibt. Häu­fig wird ange­nom­men, dass “Fehl­be­las­tun­gen, Schä­di­gun­gen oder Erkran­kun­gen […] Kno­chen, Gelen­ke, Bin­de­ge­we­be, Mus­keln oder Ner­ven” schä­di­gen kön­nen und dabei Schmer­zen im Rücken ver­ur­sa­chen, aller­dings sind die­se spe­zi­fi­schen Rücken­schmer­zen ver­gleichs­wei­se sel­ten. Die Stu­die erkennt außer­dem “unspe­zi­fi­sche, oft auch als funk­tio­nell bezeich­ne­te „Rücken­schmer­zen” als weit­aus ver­brei­te­ter. Sol­che Beschwer­den wer­den laut den For­schen­den häu­fig durch Fehl­be­las­tun­gen aus­ge­löst, die letzt­lich zu “mus­ku­lä­ren Ver­span­nun­gen” füh­ren.  Oft­mals sind daher die Ursa­chen von Rücken­schmer­zen nicht im Ske­lett des Men­schen zu ver­or­ten, son­dern im Mus­kel­ap­pa­rat. Kreuz­weh wird also in den meis­ten Fäl­len durch die Mus­ku­la­tur selbst aus­ge­löst.

Was sind Fehl­be­las­tun­gen?

Meist neh­men Betrof­fe­ne fälsch­li­cher­wei­se an, dass eine ein­zel­ne fal­sche Bewe­gung wie z.B. das Anhe­ben einer Geträn­ke­kis­te der Grund für die Schmer­zen ist. Dabei wird häu­fig über­se­hen, dass eine all­ge­mein zu schwa­che Rumpf­mus­ku­la­tur die Ursa­che und eine fal­sche Bewe­gung bes­ten­falls ein Aus­lö­ser ist. Denn Tat­sa­che ist: zu wenig Bewe­gung im All­tag ver­ur­sacht Mus­kel­ab­bau und kann damit u.a. lang­fris­tig zu Rücken­schmer­zen füh­ren. Auch die TK Kran­ken­kas­se bestä­tig­te in einer gro­ßen Bewe­gungs­stu­die, dass Bewe­gungs­man­gel einer der Haupt­grün­de für Rücken­schmer­zen ist. Laut der Stu­die hat­ten 25% der Teil­neh­me­rIn­nen, die kei­nen Sport betrei­ben, stän­dig Rücken­schmer­zen. Die Zahl bei Frei­zeit­sport­le­rIn­nen sank deut­lich auf 13%. Wei­ter­hin wur­de fest­ge­stellt, dass Men­schen, die nicht nur bei der Arbeit, son­dern auch in ihrer Frei­zeit viel Zeit sit­zend vor Bild­schir­men ver­brin­gen, häu­fi­ger unter Rücken­pro­ble­men lei­den als Men­schen, die ihre Frei­zeit sport­lich gestal­ten.

Bewe­gung als Heil­mit­tel gegen Rücken­be­schwer­den

Dass Bewe­gung eines der effek­tivs­ten Mit­tel gegen Rücken­be­schwer­den ist, ist mitt­ler­wei­le schon bekannt. Trotz­dem schont sich fast die Hälf­te der an Rücken­schmer­zen Erkrank­ten immer noch lie­ber, anstatt sich pro­ak­tiv zu bewe­gen. Dabei wer­den Prä­ven­ti­ons­kur­se sogar teil­wei­se von Kran­ken­kas­sen bezahlt, denn §20 des Sozi­al­ge­setz­buchs schreibt vor, dass Kran­ken­kas­sen Prä­ven­ti­ons­pro­gram­me för­dern müs­sen. Dies geschieht auch schon durch Bonus­pro­gram­me und spe­zi­ell gestal­te­te Kurs­an­ge­bo­te. Kran­ken­kas­sen beloh­nen so effek­tiv das Trai­ning im Fit­ness­stu­dio. Es kann sich daher auch für Fit­ness- und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen loh­nen, Kur­se anzu­bie­ten, die sich am Leit­fa­den für Prä­ven­ti­on der Kran­ken­kas­sen ori­en­tie­ren, da Ver­si­cher­te so Zuschüs­se von ihren jewei­li­gen Kran­ken­kas­sen erhal­ten und damit auch ein finan­zi­el­ler Anreiz für das Trai­ning gesetzt wird.

Rücken­schmer­zen: Betrieb­li­ches Gesundheitsmanagement.Was sind Fehl­be­las­tun­gen?

Auch Arbeit­ge­ben­de haben inzwi­schen erkannt, dass es sich lohnt, ihren Mit­ar­bei­tern die Mög­lich­keit zu bie­ten, ihren Rücken zu trai­nie­ren. Denn Krank­schrei­bun­gen kos­ten Unter­neh­men schließ­lich mehr, als in die Gesund­heit der Arbeit­neh­mer zu inves­tie­ren. Das wird beson­ders klar, wenn man sich die aktu­el­len Zah­len ein­mal genau­er anschaut. Laut TK wer­den knapp 7% der Beschäf­tig­ten jähr­lich auf­grund von Rücken­pro­ble­men krank geschrie­ben. Das ver­ur­sacht hohe Kos­ten. Die TK stellt fest, dass der deut­schen Wirt­schaft jähr­lich 16 Mil­li­ar­den Euro auf­grund von Rücken­be­schwer­den ver­lo­ren gehen. Des­halb wird es in Betrie­ben immer wich­ti­ger, Ange­bo­te für die Mit­ar­bei­ter zu schaf­fen, um neben der För­de­rung von Gesund­heit und Wohl­be­fin­den der Beschäf­tig­ten sowie der Ver­bes­se­rung des Betriebs­kli­mas auch effek­tiv Kos­ten zu sen­ken. Doch natür­lich kön­nen und sol­len auch die Arbeit­neh­mer selbst dazu bei­tra­gen, dass es erst gar nicht erst zu Kom­pli­ka­tio­nen kommt. Dafür gibt es eine Viel­zahl von effek­ti­ven Übun­gen, die sich rela­tiv ein­fach in den Arbeits­all­tag inte­grie­ren las­sen. Denn egal, wie effek­tiv eine Behand­lung auch ist – Prä­ven­ti­on ist und bleibt bes­ser.

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